EU-Schlachtrindermarkt: Jungstierpreise in fast allen Ländern steigend

Rinderbörse: Kälber für Weihnachtsgeschäft anmelden.

Wien, 25. November 2014 (aiz.info). - Am europäischen Schlachtrindermarkt sind Jungstiere derzeit meist knapp im Angebot, die Preise legen daher in fast allen EU-Ländern zu. Bei Schlachtkühen ist das Aufkommen beinahe überall rückläufig, die Notierungen ziehen - vor allem bei guten Qualitäten - leicht an.

In Österreich ist das Angebot an Jungstieren weiterhin sehr knapp, die Nachfrage ist lebhaft. Die Notierung bleibt in der laufenden Woche ausgesetzt. Bei Schlachtkühen ist die verfügbare Menge rückläufig, es wird daher eine leichte Preisverbesserung erwartet. Bei Schlachtkälbern finden in den nächsten Wochen die Schlachtungen für das Weihnachtsgeschäft statt, die Tiere sollten daher jetzt zur Vermarktung angemeldet werden, empfiehlt die Rinderbörse. Die Preise ziehen in diesem Bereich nochmals deutlich an und sind bis Kalenderwoche 50 fixiert.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Kalbinnen der Handelsklasse R2/3 einen Basispreis von 3,23 Euro netto je kg Schlachtgewicht. Für Kühe werden 2,19 Euro erlöst und im Schlachtkälberbereich rechnet man mit gestiegenen Erlösen von 6,05 Euro. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich bekanntlich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.