EU-Schlachtrindermarkt: Jungstierpreise leicht rückläufig

Österreich: Bei Verarbeitungskühen ziehen die Notierungen leicht an.

Wien, 23. Februar 2016 (aiz.info). - Die Rindfleischnachfrage wird EU-weit als ruhig bezeichnet. Bei Jungstieren ist weiterhin von einem leichten Preisrückgang, vor allem im Hochpreissegment, auszugehen. Bei Schlachtkühen fällt das Angebot sehr unterschiedlich und sehr stark abhängig von der regionalen Milchpreissituation aus. Die Preise für Schlachtkühe sind überwiegend stabil.

In Österreich ist laut Rinderbörse das Aufkommen bei Jungstieren leicht gesunken und trifft auf eine regional unterschiedliche Nachfragesituation. Auch hierzulande werden die Preisaufschläge für Programmtiere leicht reduziert. Bei Schlachtkühen sind Angebot und Bedarf ausgeglichen. Die Preise für Kühe und Kalbinnen sind stabil, bei Verarbeitungskühen (Fettklasse eins) ziehen die Notierungen leicht an. Bei Schlachtkälbern übersteigt das Angebot die Nachfrage, die Erlöse sind hier weiterhin stabil.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen stabilen Basispreis von 3,61 Euro netto/kg Schlachtgewicht. Bei Kalbinnen bleibt die Notierung mit 3,17 Euro unverändert, gleiches gilt für Kühe mit 2,23 Euro. Auch der Schlachtkälberpreis wird mit 5,55 Euro fortgeschrieben. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.