EU-Schlachtrindermarkt: Jungstierpreise nochmals leicht rückläufig

Österreich: Schlachtkälberangebot übersteigt die Nachfrage.

Wien, 12. Mai 2015 (aiz.info). - Am europäischen Schlachtrindermarkt ist bei Jungstieren die Nachfrage saisonüblich begrenzt, die Preise tendieren daher nochmals leicht nach unten. Bei weiblichen Schlachtrindern zeigt sich der Markt uneinheitlich, unter dem Druck der Jungstierpreise sind regional auch die Schlachtkuhpreise (etwa in Deutschland) leicht gesunken.

In Österreich ist das Angebot in allen Kategorien stabil, berichtet die Rinderbörse. Bei Jungstieren ist die Nachfrage ruhig, die Notierungen für Stiere und Ochsen sind leicht rückläufig. Bei weiblichen Schlachtrindern sind Aufkommen und Bedarf ausgeglichen, die Preise für Kühe und Kalbinnen bleiben daher unverändert. Bei Schlachtkälbern übersteigt das Angebot die Nachfrage, die Notierungen wurden etwas verringert.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen geringeren Basispreis von 3,50 Euro netto je kg Schlachtgewicht und für Kalbinnen weiterhin 3,19 Euro. Für Kühe werden 2,59 Euro erlöst. Bei Schlachtkälbern rechnet man mit einer Notierung von 5,15 Euro. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.