EU-Schlachtrindermarkt: Jungstierpreise sind überwiegend stabil

Notierungen für Stiere, Ochsen, Kalbinnen und Kühe in Österreich unverändert.

Wien, 16. Juni 2015 (aiz.info). - Am europäischen Schlachtrindermarkt sind Angebot und Nachfrage bei Jungstieren in den meisten Ländern ausgeglichen, die Preise sind überwiegend stabil. In Deutschland wird von einer eher knappen Menge und regional leicht steigenden Erlösen berichtet. Bei weiblichen Schlachtrindern bleibt das verfügbare Angebot meist knapp, die Notierungen bleiben fest oder können etwas zulegen.

In Österreich ist das Angebot bei Jungstieren, Ochsen und Kalbinnen stabil, die Nachfrage fällt regional unterschiedlich aus, berichtet die Rinderbörse. Bei Schlachtkühen ist das Aufkommen in den Bergregionen rückläufig, die Nachfrage ist aber weiterhin lebhaft. Die Notierungen für Stiere, Ochsen, Kalbinnen und Kühe bleiben in der laufenden Woche unverändert. Bei Schlachtkälbern fällt die verfügbare Menge etwas geringer aus, die Preise sind stabil.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen unveränderten Basispreis von 3,47 Euro netto je kg Schlachtgewicht und für Kalbinnen abermals 3,19 Euro. Für Kühe werden 2,59 Euro erlöst. Bei Schlachtkälbern rechnet man mit einer stabilen Notierung von 5,15 Euro. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich bekanntlich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.