EU-Schlachtrindermarkt: Jungstierpreise stabil bis leicht rückläufig

Schlachtkälber-Notierung kann in Österreich zulegen.

Wien, 30. Juni 2015 (aiz.info). - Die Rindfleischmärkte entwickeln sich EU-weit uneinheitlich. Während in Regionen mit Schulferienbeginn mit einer rückläufigen Nachfrage gerechnet wird, ist sie in südlichen Regionen - insbesondere bei Edelteilen - leicht steigend. Die Preise sind sowohl bei Jungstieren als auch bei Schlachtkühen stabil bis etwas rückläufig.

In Österreich ist das Angebot bei Jungstieren, Ochsen und Kalbinnen stabil. Bei Schlachtkühen fällt die verfügbare Menge nochmals etwas geringer aus, die Nachfrage ist gegenüber der Vorwoche unverändert, wobei der Schwerpunkt auch in Österreich bei Grillartikeln liegt. Die Notierungen für Jungstiere, Ochsen, Kalbinnen und Kühe bleiben in der laufenden Woche unverändert. Bei Schlachtkälbern übersteigt die Nachfrage das knappe Angebot, die Preise können daher leicht zulegen.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen unveränderten Basispreis von 3,47 Euro netto je kg Schlachtgewicht und für Kalbinnen abermals 3,19 Euro. Für Kühe werden 2,62 Euro erlöst. Bei Schlachtkälbern rechnet man mit einer höheren Notierung von 5,25 Euro. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich bekanntlich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.