EU-Schlachtrindermarkt: Jungstierpreise stabil bis leicht rückläufig

Österreich: Notierungen für Schlachtkühe können zulegen.

Wien, 3. Jänner 2017 (aiz.info). - Am europäischen Schlachtrindermarkt ist nach den Feiertagen die Situation bei Jungstieren insgesamt ausgeglichen; die Preise sind stabil bis leicht rückläufig. Bei weiblichen Schlachtrindern fällt das Angebot knapp aus, die Notierungen können durchwegs etwas zulegen.

In Österreich ist laut Rinderbörse das Angebot in allen Kategorien nach wie vor knapp. Bei Jungstieren ist die Nachfrage auftragsbezogen, bei Kühen ist sie größer als das Angebot. Die Notierungen für Jungstiere, Ochsen und Kalbinnen bleiben in der laufenden Woche unverändert, für Schlachtkühe steigen sie an. Bei Schlachtkälbern steht einer rückläufigen Menge eine ruhige Nachfrage gegenüber, die Preise sind unverändert.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen stabilen Basispreis von 3,67 Euro netto/kg Schlachtgewicht und für Kalbinnen weiterhin 3,14 Euro. Für Kühe werden jetzt 2,24 Euro gezahlt, der Schlachtkälberpreis liegt weiter bei 6,15 Euro. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.