EU-Schlachtrindermarkt: Jungstierpreise überwiegend stabil

Schlachtkuh-Notierung in Österreich trotz knappem Angebot leicht rückläufig.

Wien, 29. September 2015 (aiz.info). - Am europäischen Schlachtrindermarkt wird derzeit in den einzelnen Ländern ein unterschiedliches Angebot an Jungstieren registriert. Die Nachfrage ist vor allem geprägt von regionalen Aktivitäten des Lebensmittelhandels. Die Notierungen sind überwiegend stabil. Bei Schlachtkühen übersteigt das Aufkommen meist den Bedarf, die Preise tendieren von stabil bis leicht rückläufig.

In Österreich fällt aktuell das Angebot in allen Rinderkategorien etwas geringer aus. Bei Jungstieren zeigt sich die Nachfrage regional uneinheitlich (abhängig von Frischfleisch-Werbeaktivitäten). Zu den leicht steigenden Notierungen gab es bei Redaktionsschluss noch nicht von allen Abnehmern der Fleischwirtschaft eine Zusage. Bei Schlachtkühen sind trotz knapper Angebotssituation im Sog der europäischen Marktsituation die Preise leicht rückläufig. Unverändert bleiben die Notierungen bei den Schlachtkälbern.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Kalbinnen der Handelsklasse R2/3 einen stabilen Basispreis von 3,22 Euro netto je kg Schlachtgewicht. Für Kühe dürften nunmehr 2,32 Euro erlöst werden. Bei Schlachtkälbern bleibt die Notierung unverändert bei 5,75 Euro zu. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.