EU-Schlachtrindermarkt: Jungstierpreise überwiegend stabil

Österreich: Notierung für Schlachtkälber tendiert leicht nach unten.

Wien, 16. Februar 2016 (aiz.info). - Der europäische Rindfleischmarkt ist weiterhin zweigeteilt. Bei Jungstieren wird der Markt als ausreichend versorgt beurteilt. Die Notierungen sind überwiegend stabil, regional werden Preisspitzen nochmals gekappt. Bei weiblichen Schlachtrindern ist das Angebot derzeit knapp, die Preise können daher leicht zulegen.

In Österreich ist das Angebot an Jungstieren stabil und die Nachfrage uneinheitlich, berichtet die Rinderbörse. Zu generell unveränderten Preisen gab es bis Redaktionsschluss noch nicht von allen Schlachthöfen eine Preiszusage. Im Bereich Schlachtkühe trifft ein rückläufiges Angebot auf eine stabile Nachfrage. Bei den Schlachtkälbern übersteigt das Aufkommen den Bedarf, dem entsprechend tendieren die Preise leicht nach unten.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Kalbinnen der Handelsklasse R2/3 einen stabilen Basispreis von 3,17 Euro netto/kg Schlachtgewicht. Bei Kühen bleibt die Notierung mit 2,23 Euro unverändert. Der Schlachtkälberpreis sinkt auf 5,55 Euro. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.