EU-Schlachtrindermarkt: Jungstierpreise weiterhin stabil

Notierungen in Österreich unverändert.

Wien, 4. November 2015 (aiz.info). - Die Nachfrage nach Jungstieren bleibt am europäischen Schlachtrindermarkt weiterhin lebhaft. Eine Verbesserung des Frischfleischabsatzes führt zu stabilen, regional nochmals steigenden Jungstierpreisen. Bei weiblichen Schlachtrindern präsentiert sich der Markt uneinheitlich, je nach Angebotssituation tendieren die Notierungen unverändert bis leicht rückläufig.

In Österreich fällt das Angebot bei Jungstieren nochmals etwas geringer aus. Der Bedarf im Frischfleischsegment ist stabil, Jungstiere schwächerer Qualität sind kaum gefragt, berichtet die Rinderbörse. Bei weiblichen Schlachtrindern liegt das Angebot unter den jahreszeitlich üblichen Mengen. Die Notierungen für Jungstiere, Ochsen, Kalbinnen und Kühe bleiben in der laufenden Woche unverändert. Bei Schlachtkälbern fällt die Nachfrage lebhafter aus; das Angebot ist leicht gestiegen, bei den Preisen gibt es keine Änderung.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen stabilen Basispreis von 3,68 Euro netto je kg Schlachtgewicht. Für Kalbinnen werden 3,22 Euro erlöst, für Schlachtkühe 2,30 Euro. Die Schlachtkälber-Notierung liegt weiterhin bei 5,85 Euro. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.