EU-Schlachtrindermarkt: Knapperes Angebot stützt das Preisniveau

Österreich: Notierungen für Jungstiere tendieren leicht nach oben.

Wien, 6. Oktober 2015 (aiz.info). - Am europäischen Schlachtrindermarkt wird derzeit in den meisten Ländern sowohl bei weiblichen als auch bei männlichen Rindern von einem eher knappen Angebot berichtet. Die Preise bei Jungstieren sind stabil oder steigen leicht an. Bei weiblichen Schlachtrindern ist nach dem Rückgang der Notierungen in den letzten Wochen jetzt von einer stabilen Preissituation auszugehen.

In Österreich berichtet die Rinderbörse von einem rückläufigen Angebot sowohl bei weiblichen als auch bei männlichen Schlachtrindern. Die Notierungen für Jungstiere tendieren nochmals leicht nach oben. Bei Redaktionsschluss lag noch nicht von allen Schlachthöfen eine Preiszusage vor. Bei weiblichen Schlachtrindern sind die Erlöse in der laufenden Woche stabil. Bei Schlachtkälbern bleiben die Preise unverändert.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen höheren Basispreis von 3,62 Euro netto je kg Schlachtgewicht und für Kalbinnen 3,22 Euro. Für Kühe dürften weiterhin 2,32 Euro erlöst werden. Die Schlachtkälber-Notierung bleibt mit 5,75 Euro unverändert. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.