EU-Schlachtrindermarkt: Knappes Jungstierangebot stabilisiert die Preise

Österreich: Lebhafte Nachfrage nach Schlachtkühen sorgt für steigende Notierung.

Wien, 14. Juni 2016 (aiz.info). - Am europäischen Schlachtrindermarkt zeigen die Jungstierpreise in den meisten Ländern eine stabile Tendenz. Ein nicht zu reichliches Angebot trifft auf eine ruhige Nachfrage. Bei weiblichen Schlachtrindern steht einer knappen Menge eine lebhafte Nachfrage gegenüber, die Notierungen können daher nochmals zulegen.

In Österreich sind Angebot und Bedarf bei Jungstieren ausgeglichen, berichtet die Rinderbörse. Die Preise für Jungstiere, Kalbinnen und Ochsen bleiben in der laufenden Woche unverändert. Bei Schlachtkühen ist die Nachfrage lebhaft, die verfügbare Menge ist leicht rückläufig, die Notierungen steigen nochmals an. Bei Schlachtkälbern ist der Markt ausgeglichen, die Preise bleiben somit unverändert.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen stabilen Basispreis von 3,28 Euro netto/kg Schlachtgewicht. Für Kalbinnen werden weiterhin 3,03 Euro erlöst und für Kühe mittlerweile 2,33 Euro. Der Schlachtkälberpreis bleibt mit 5,25 Euro weiter stabil. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.