EU-Schlachtrindermarkt: Notierungen für Jungstiere nochmals leicht rückläufig

Österreich: Lebhafte Nachfrage sorgt für steigende Schlachtkuh-Preise .

Wien, 16. Mai 2017 (aiz.info). - Die Frischfleisch-Nachfrage ist am europäischen Schlachtrindermarkt derzeit leicht rückläufig und trifft bei Jungstieren und Kalbinnen auf ein stabiles Angebot. Die Notierungen für Jungstiere haben nochmals leicht nachgegeben. Bei Schlachtkühen fällt das Angebot generell knapp aus, die Preise sind EU-weit stabil bis leicht steigend.

In Österreich ist das Aufkommen bei Jungstieren, Ochsen und Kalbinnen stabil, die Nachfrage ist vor allem bei Qualitäts-Stieren ruhig. Die Notierungen für Jungstiere und Ochsen sind leicht rückläufig, berichtet die Rinderbörse. Bei Schlachtkühen fällt das Angebot weiterhin sehr knapp aus, aufgrund der lebhaften Nachfrage können die Preise nochmals leicht zulegen. Bei Schlachtkälbern ist nach dem Feiertag zum 1. Mai die Nachfrage ebenso leicht rückläufig wie die Preistendenz.

Die Österreichische Rinderbörse rechnet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 mit einem Basispreis von 3,41 Euro netto/kg Schlachtgewicht und bei Kalbinnen weiterhin mit 3,09 Euro. Für Kühe steigt der Preis auf 2,52 Euro und für Schlachtkälber werden jetzt 5,55 Euro erlöst. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.