EU-Schlachtrindermarkt: Positive Preistendenz bei Jungstieren

Österreich: Lebhafte Nachfrage in allen Kategorien

Wien, 20. Dezember 2016 (aiz.info). - Am europäischen Schlachtrindermarkt bleibt die Nachfrage nach Rindfleisch in den meisten Ländern lebhaft, bei Jungstieren hält die positive Preistendenz weiterhin an. Bei weiblichen Schlachtrindern sind die Preise je nach regionaler Angebotssituation stabil bis ebenfalls leicht steigend.

In Österreich fällt die Nachfrage in allen Kategorien (Jungstiere, Ochsen, Kalbinnen und Kühe) weiterhin lebhaft aus, ein ausreichendes Angebot kann daher zu stabilen Preisen vermarktet werden. Bei Schlachtkälbern trifft ein rückläufiges Angebot auf eine ruhigere Nachfrage, die Preise sind unverändert.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen Basispreis von 3,67 Euro netto/kg Schlachtgewicht und für Kalbinnen 3,14 Euro. Für Kühe werden 2,19 Euro gezahlt, der Schlachtkälberpreis liegt weiter bei 6,15 Euro. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.