EU-Schlachtrindermarkt: Preise für Jungstiere und Ochsen stabil bis leicht steigend

Österreich: Ausgemästete Schlachtkalbinnen sind gefragt.

Wien, 6. September 2016 (aiz.info). - Die Nachfrage nach frischem Rindfleisch steigt derzeit in den meisten Regionen der EU. Bei einem knappen Angebot sind die Preise für Jungstiere und Ochsen stabil bis leicht steigend. Bei Schlachtkühen präsentiert sich der Markt uneinheitlich, in Regionen mit einem zunehmenden Aufkommen tendieren die Preise leicht nach unten.

In Österreich ist das Angebot an Jungstieren weiterhin knapp, berichtet die Rinderbörse. Die Notierungen für Stiere und Ochsen bleiben in der laufenden Woche unverändert. Gut ausgemästete Schlachtkalbinnen sind gesucht und knapp, die Preise können hier leicht zulegen. Bei Schlachtkühen fällt jetzt das Angebot in den Gebirgsregionen etwas größer aus. Die Erlöse für gut ausgemästete Kühe sind stabil, bei schwächeren Qualitäten sind die Preise rückläufig. Weiterhin knapp fällt das Angebot bei Schlachtkälbern aus, die Notierungen sind hier stabil.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen stabilen Basispreis von 3,46 Euro netto/kg Schlachtgewicht. Bei Kalbinnen steigt die Notierung auf 3,14 Euro und für Kühe sinkt sie auf 2,30 Euro. Der Schlachtkälberpreis bleibt unverändert bei 5,55 Euro. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.