EU-Schlachtrindermarkt: Regional unterschiedliche Preisentwicklung

Notierungen in Österreich weiterhin konstant.

Wien, 19. Juli 2016 (aiz.info). - Am europäischen Schlachtrindermarkt steht einer EU-weiten ruhigen Nachfrage ein sehr knappes Angebot in einigen Regionen gegenüber. Die Preisentwicklung ist daher gebietsweise uneinheitlich und reicht bei den Jungstieren von leicht rückläufig bis etwas steigend und bei den Schlachtkühen von leicht abnehmend bis stabil.

In Österreich ist das Angebot in allen Kategorien stabil. Bei Jungstieren ist der Absatz am Inlandsmarkt kurzfristig etwas schwächer. Bei weiblichen Schlachtrindern ist die Nachfrage bei Kalbinnen stabil, bei Schlachtkühen aufgrund der Preisschwächen im Ausland ruhiger. Für Jungstiere gab es bei Redaktionsschluss noch nicht von allen Abnehmern eine Zusage. Bei Schlachtkälbern reicht das Angebot für die ruhige Nachfrage aus, die Preise sind unverändert.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Kalbinnen der Handelsklasse R2/3 einen unveränderten Basispreis von 3,06 Euro netto/kg Schlachtgewicht und für Kühe 2,35 Euro. Der Schlachtkälberpreis bleibt mit 5,25 Euro ebenfalls gleich. Die Jungstiernotierung ist derzeit ausgesetzt. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.