EU-Schlachtrindermarkt: Rückläufiges Angebot in Deutschland

Österreich: Preise bei Jungstieren und Kalbinnen erneut zurückgenommen.

Wien, 29. März 2016 (aiz.info). - Die europäischen Rindfleischmärkte zeigen sich weiterhin uneinheitlich. In Deutschland wird generell von einem rückläufigen Angebot berichtet. Regional wird versucht, für Jungstiere wieder etwas mehr zu erlösen, dies stößt jedoch seitens der Schlachthofwirtschaft in der BRD auf Abwehrreaktionen. Die Preise dürften in allen Kategorien stabil bleiben.

In Österreich hat das Angebot an Jungstieren aufgrund der geringen Schlachtleistung in der Karwoche leicht zugenommen. Die Preise mussten hierzulande aufgrund des Angebotsdrucks bei Jungstieren und Kalbinnen nochmals zurückgenommen werden. Bei Schlachtkühen ist das Aufkommen leicht rückläufig, die Notierungen sind stabil. Die Biozuschläge für Ochsen und Kalbinnen wurden in der laufenden Woche nochmals angehoben. Bei Schlachtkälbern fällt die Nachfrage nach den Osterfeiertagen sehr gering aus, die Preise tendieren nach unten.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Kalbinnen der Handelsklasse R2/3 erneut einen geringeren Basispreis von 3,08 Euro netto/kg Schlachtgewicht. Für Kühe werden 2,18 Euro erlöst. Der Schlachtkälberpreis sinkt auf 5,55 Euro. Die Jungstier-Notierung ist derzeit ausgesetzt. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.