EU-Schlachtrindermarkt: Rückläufiges Angebot trifft auf ruhige Nachfrage

In Österreich leicht sinkende Jungstierpreise.

Wien, 28. Februar 2017 (aiz.info). - Am europäischen Schlachtrindermarkt sind Jungstiere trotz eines leicht rückläufigen Angebots in den meisten EU-Ländern in einem ausreichenden Umfang vorhanden. Die Nachfrage ist in der Faschingswoche sehr ruhig, die Preise überwiegend nochmals leicht rückläufig. Bei weiblichen Schlachtrindern reicht das bestehende Angebot, insbesondere bei Schlachtkühen, nicht aus, um die Nachfrage zu decken. Die Preise werden als stabil bis regional leicht steigend beschrieben.

In Österreich ist das Angebot bei Jungstieren stabil, die Nachfrage aufgrund mangelnder Verkaufsaktivitäten im Lebensmitteleinzelhandel ruhig. Die Notierungen für Jungstiere und Ochsen sind leicht rückläufig. Bei Kalbinnen und Kühen sinkt das Angebot leicht, die Nachfrage ist stabil, die Preise sind unverändert. Bei Schlachtkälbern trifft das leicht rückläufige Angebot auf eine gleichbleibende Nachfrage, die Preise sind unverändert.

Die Österreichische Rinderbörse rechnet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 mit einem leicht nachgebenden Basispreis von 3,57 Euro netto/kg Schlachtgewicht. Für Kalbinnen liegt der erwartete Preis unverändert zur Vorwoche bei 3,09 Euro, ebenso verhält es sich bei Kühen mit 2,29 Euro und Schlachtkälbern mit 5,75 Euro. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.