EU-Schlachtrindermarkt: Situation überwiegend stabil

Österreich: Preise für Jungstiere regional leicht unter Druck.

Wien, 5. April 2016 (aiz.info). - Die europäischen Rindfleischmärkte haben sich überwiegend stabilisiert. Bei Schlachtkühen wird eine leichte Preisverbesserung erwartet. In Deutschland ist aufgrund des sehr knappen Angebotes bei Jungstieren der Preisrückgang gestoppt. Regional wird von leicht verbesserten Notierungen berichtet.

In Österreich ist das Angebot an Jungstieren aufgrund rückläufiger Schlachtzahlen in den letzten Wochen auf leicht erhöhtem Niveau stabil. Die Preise für Stiere sind regional nochmals leicht unter Druck geraten, die Angebotssituation dürfte sich jedoch in den nächsten Wochen deutlich entspannen, erwarten die Experten die Rinderbörse. Bei weiblichen Schlachtrindern fällt das Aufkommen etwas geringer aus, die Preise für Kühe und Kalbinnen bleiben unverändert. Bei Schlachtkälbern sind Angebot und Nachfrage rückläufig, die Notierungen sind stabil.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Kalbinnen der Handelsklasse R2/3 einen unveränderten Basispreis von 3,08 Euro netto/kg Schlachtgewicht, für Kühe werden 2,18 Euro erlöst. Der Schlachtkälberpreis bleibt mit 5,35 Euro gleich. Die Jungstier-Notierung ist derzeit ausgesetzt. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.