EU-Schlachtrindermarkt: Uneinheitliches Angebot bei weiblichen Tieren

Österreich: Preise für Schlachtkühe legen leicht zu.

Wien, 13. März 2017 (aiz.info). - Am europäischen Schlachtrindermarkt ist das Angebot bei Jungstieren in den meisten EU-Ländern knapp und die Preise sind stabil bis leicht steigend. Bei weiblichen Schlachtrindern klafft das Angebot auseinander: Während aus Holland weiterhin von hohen Kuhschlachtungen berichtet wird, herrscht in den restlichen EU-Ländern eine knappe Angebotssituation. Unterschiedlich ist auch die Preisentwicklung in den einzelnen EU-Ländern, meldet die Österreichische Rinderbörse.

In Österreich ist das Angebot bei Jungstieren stabil und trifft auf eine leicht lebhaftere Nachfrage. Die Preise bei Jungstiere, Ochsen und Kalbinnen sind in der laufenden Woche unverändert. Bei Schlachtkühen ist das Angebot weiterhin knapp, die Notierungen sind leicht steigend. Bei Schlachtkälbern ist der Markt bei unveränderten Preisen ausgeglichen.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen Basispreis von 3,55 Euro netto/kg Schlachtgewicht und für Kalbinnen 3,09 Euro. Die Notierung für Schlachtkühe steigt auf 2,35 Euro und für Schlachtkälber werden unverändert 5,75 Euro bezahlt. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.