EU-Schlachtrindermarkt: Verstärkte Nachfrage nach Edelteilen

Österreich: Angebot bei Jungstieren und Kühen weiterhin stabil

Wien, 14. Dezember 2011 (aiz.info). - Der Schlachtrindermarkt ist derzeit EU-weit geprägt durch eine verstärkte Nachfrage nach Edelteilen. Dadurch ergibt sich bei Jungstieren meist ein stabiler Markt, regional führt das bei knappem Angebot möglicherweise sogar zu leicht steigenden Preisen. Bei weiblichen Schlachtrindern ist das Angebot meist noch reichlich, die Nachfrage kann ausreichend abgedeckt werden, die Notierungen sind unverändert bis leicht rückläufig. Die Kalbfleischnachfrage ist EU-weit steigend, Schlachtkälber werden zu stabilen Preisen gehandelt.
In Österreich ist laut Rinderbörse das Angebot bei Jungstieren weiterhin gleichbleibend, die Nachfrage am Inlandsmarkt bleibt lebhaft. Die Preise für Stiere, Ochsen und Kalbinnen sind unverändert. Bei Schlachtkühen ist die angelieferte Menge ebenfalls stabil, die Erlöse tendieren aufgrund der EU-weit schwächeren Nachfrage nochmals leicht nach unten. Bei Schlachtkälbern erreicht die Nachfrage den Höhepunkt, die Preise sind fest.
Die Preiserwartungen der Österreichischen Rinderbörse belaufen sich diese Woche für Stiere der Handelsklasse R2/3 auf EUR 3,59 bis 3,79 netto je kg Schlachtgewicht. Für Kalbinnen (R2/3) dürften EUR 2,88 bis 3,08 gezahlt werden. Für leichtere Schlachtkühe (R2/3, zwischen 340 und 370 kg) werden EUR 2,42 bis 2,62 erwartet, für Kühe über 400 kg (Handelsklasse U2/3) dürften sich die Erlöse zwischen EUR 2,58 und 2,75 bewegen. Schlachtkälber (R2/3) notieren zwischen EUR 5,68 und 5,80. Bei Bioschlachtkälbern (R2/3) geht die Rinderbörse von EUR 6,73 bis 6,90 je kg aus.