EU-Schlachtrindermarkt: Weiterhin knappes Angebot an Jungstieren

Österreich: Notierungen für Stiere, Ochsen und Kalbinnen steigen leicht an.

Wien, 4. August 2015 (aiz.info). - Am europäischen Schlachtrindermarkt bleibt das Angebot an Jungstieren weiterhin knapp, die Nachfrage ist uneinheitlich, die Preise können leicht zulegen. Bei weiblichen Schlachtrindern ist die verfügbare Menge überwiegend stabil, die Notierungen sind ebenfalls unverändert.

In Österreich ist das Angebot an Jungstieren knapp und trifft auf eine leicht lebhaftere Nachfrage. Die Notierungen für Stiere, Ochsen und Kalbinnen steigen leicht an. Bei Schlachtkühen präsentiert sich das Aufkommen regional uneinheitlich, die Nachfrage ist derzeit ruhiger und die Preise sind leicht rückläufig. Bei Schlachtkälbern bleibt die verfügbare Menge weiterhin sehr knapp, die Erlöse sind unverändert.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen höheren Basispreis von 3,47 Euro netto je kg Schlachtgewicht und für Kalbinnen 3,22 Euro. Für Kühe werden jetzt 2,50 Euro erlöst. Bei Schlachtkälbern rechnet man mit einer stabilen Notierung von 5,35 Euro. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.