EU-Schweinemarkt: Geräumter Lebendmarkt aber schwächelnder Asien-Export

Notierung in Österreich bleibt unverändert.

Wien, 25. August 2017 (aiz.info). - Am europäischen Schweinemarkt treten die Notierungen mit -1,5 Cent wie zum Beispiel in Frankreich oder unverändert in Deutschland mehr oder weniger auf der Stelle. Die für diese Jahreszeit eher mäßige Stimmung am Schweine- beziehungsweise Fleischmarkt rührt primär vom anhaltend unter den Erwartungen liegenden Schweinefleischexport nach Asien. Dort steht der Preis unter anderem aufgrund des härteren Euros permanent unter Druck. Damit zeichnet sich aktuell ab, dass die Luft nach oben eher dünn geworden ist.

In Österreich ist der Lebendmarkt fein säuberlich aufgeräumt. Die Aufregung bei Schlachtbetrieben, sofern sie nicht ausreichend bedient werden können, hält sich allerdings in Grenzen. Mag sein, dass das Fehlen von Aktionsangeboten im LEH hierbei einen maßgeblichen Faktor darstellt. Vor dem Hintergrund eines geringfügig größeren Angebotes als in der Vorwoche wurde der Mastschweine-Notierungspreis an der heimischen Schweinebörse abermals bei 1,71 Euro/kg (Berechnungsbasis: EUR 1,61 Euro/kg) belassen.