EU-Schweinemarkt: Preisstabilität auf breiter Front

Österreichischer Markt gänzlich geräumt.

Wien, 14. November 2014 (aiz.info). - Unveränderte Notierungen quer durch die EU kennzeichnen die zurzeit stabilen Marktverhältnisse am Binnenmarkt. Das für die Erzeuger unbefriedigende Erlösniveau bezieht sein Fundament primär von der Preisattraktivität des Rohstoffes Fleisch für alle Verarbeitungs- und Handelsschienen, und zwar auf Heimmärkten ebenso wie international. In Deutschland haben Marktbeobachter im Süden des Landes bei den Notierungen Luft nach oben gesehen, die hohen, über dem Vorjahresniveau liegenden Schlachtzahlen ließen jedoch kein Plus zu, die Mastschweinepreise bleiben daher unverändert.

Gänzlich geräumt ist auch der österreichische Schweinemarkt. Industrie und Handel arbeiten auch hierzulande auf Volllast, sodass der Bedarf nicht überall zur Gänze bzw. ausreichend zeitnah bedient werden kann. Nach einer mehrwöchigen Gewöhnungsphase scheinen nun die Tiere das frische Futter wieder besser aufzunehmen, darauf weisen die mittlerweile auf Durchschnittswerte angestiegenen Mastleistungen hin. Auch das Schweineangebot ist wieder auf ein normales Niveau angestiegen. Vor diesem Hintergrund wurde hierzulande der Mastschweine-Notierungspreis auf dem Vorwochenniveau von 1,45 Euro (Berechnungsbasis 1,35 Euro je kg) fixiert. Was die weitere Marktentwicklung betrifft, so überwiegen derzeit die Anzeichen auf Stabilität, so Johann Schlederer von der Schweinebörse.