EU: Zunehmende Rindfleischnachfrage lässt Jungstierpreise ansteigen

Rinderbörse: Anmeldungen für Weihnachts-Schlachtungen jetzt durchführen.

Wien, 18. November 2014 (aiz.info). - Die Nachfrage nach Rindfleisch ist auf dem EU-Binnenmarkt saisonüblich angestiegen, dadurch kommt es in den meisten Ländern bei Jungstieren zu leicht steigenden Preisen. Im Schlachtkuhbereich tendiert das Angebot zwischen stabil und leicht rückläufig, die Notierungen sind in fast allen Mitgliedsländern stabil.

In Österreich ist das Angebot an Jungstieren weiterhin knapp, die Nachfrage hat nochmals zugenommen. Die Notierungen für Jungstiere und Ochsen können zulegen (Preisfestsetzung für Kalenderwochen 47 und 48). Bei weiblichen Schlachtrindern ist die verfügbare Menge leicht rückläufig, die Erlöse für Kalbinnen und Kühe bleiben unverändert. Bei Schlachtkälbern sind Angebot und Nachfrage ausgeglichen, die Notierungen sind stabil. Die Rinderbörse empfiehlt den Mästern, Tiere, die für das Weihnachtsgeschäft geschlachtet werden, jetzt anzumelden.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen Basispreis von 3,56 Euro netto je kg Schlachtgewicht und für Kalbinnen weiterhin 3,23 Euro. Für Kühe werden 2,15 Euro erlöst und im Schlachtkälberbereich rechnet man mit festen Erlösen von 5,85 Euro. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich bekanntlich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.