Hohe Leistungen mit Expanderfutter

Der massive Wettbewerbsdruck in der Schweinehaltung zwingt zur Kostenreduktion. Eine hohe Verdaulichkeit und die daraus resultierende höhere Tierleistung ist nur ein Beispiel, das für expandiertes Schweinefutter spricht.

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© Agrarfoto
Ein Schweinemastversuch der Universität Göttingen (D) zeigt neben zahlreichen Praxisversuchen und Praxiserfahrungen, dass mit Expanderfutter im Vergleich zu Mehlfutter höhere Tageszunahmen, eine bessere Futterverwertung und damit eine verbesserte Wirtschaftlichkeit erreicht wird. (siehe Tabelle).

Versuch der Universität Göttingen

2 Schweinemastgruppen mit je 400 Tieren (Flüssigfütterungen)
Leistungsunterschiede der Expandat-Gruppe gegenüber der Kontrollgruppe
Verluste -1,5 %
Futteraufwand (je kg Zuwachs) -4,8 %
Tägliche Futteraufnahme (87 % TM) -2,1 %
Tägliche Lebendmassezunahme +3,3 %

Wie funktioniert das Expandieren?

Die Futtermischung wird in einem Durchlaufmischer mit Dampf vorkonditioniert. Dann durchströmt sie den Expander, wodurch speziell angeordnete Schneckensegmente Druck aufgebaut wird. Dieser Druck, in Verbindung mit Knet- und Scherkräften, bewirkt einen weiteren Anstieg der Produkttemperatur. Im Moment des Austretens aus der Maschine entspannt sich der Druck schlagartig. Durch das abrupte Freisetzen von Dampf aus dem Produkt kommt es zu einem „Aufpopp-Effekt“, wodurch die Oberfläche des Futters stark vergrößert und damit für die Verdauung aufbereitet wird.

Was zeichnet Expanderfutter aus?

  • Die Futteroberfläche wird vergrößert. Verdauungsenzyme können dadurch leichter eindringen und die Nährstoffe effizienter umsetzen.
  • Die krümelige Struktur wirkt sich positiv auf die Rieselfähigkeit des Futter aus.
  • Feinpartikel werden gebunden und die Staubbelastung wird geringer.
  • Die poröse Struktur sorgt für eine hervorragende Wasserlöslichkeit des Futters.
Das Expandieren verbessert somit die Verfügbarkeit und Verdaulichkeit der Futterinhaltsstoffe und die Futterqualität. Durch die hohen Temperaturen, Druckbelastung und schlagartige Entspannung kommt es zu einer drastischen Keimreduzierung des Futters.

Expanderfutter in der Schweinehaltung

Expanderfutter kann vom Schwein besser verwertet werden:
  • Die Stärkefraktion wird weitgehend aufgeschlossen.
  • Die Rohfaser- und Rohfettverdaulichkeit wird deutlich verbessert.
  • Die Hitzeeinwirkung im Expander fördert den Abbau antinutritiv wirkender Inhaltsstoffe (ANF), zum Beispiel von Glucosinolaten in Rapsprodukten oder von Trypsininhibitoren in Soja.

Höhere Verdaulichkeit verbessert Tierleistung

Futterkosten und Tiergesundheit bestimmen als Hauptparameter die Wirtschaftlichkeit der Schweinemast. Die Futterbehandlung im Expander bewirkt eine Hygienisierung, einen Aufschluss der Stärke und der Rohfaser und eine poröse Struktur.

Dadurch wird eine höhere Futterverdaulichkeit erreicht, was sich in verbesserten Tierleistungen äußert. Sowohl Alleinfutter als auch Konzentrate gewinnen durch das Expandieren massiv an Qualität.

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Autor:
Ing. Herbert Oberroither, MSc Garant Tiernahrung