Erfolgreiche Ferkelaufzucht

Spezielle Futterlösungen berücksichtigen jede Phase der Ferkelaufzucht.

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Das Verdauungssystem und der Nährstoffbedarf der Ferkel ändern sich im Verlauf der Aufzucht. Spezielle Futtersorten müssen diese Veränderungen durch eine alters- und gewichtsabhängige Futterzusammensetzung und angepasste Rohstoffauswahl berücksichtigen.

Saugferkel frühzeitig beifüttern

Das Verdauungs- und Enzymsystem der Saugferkel ist auf die Verwertung von Milch abgestimmt. Die übrigen Enzyme werden noch kaum gebildet. Durch die frühzeitige Beifütterung eines schmackhaften, nährstoffreichen Prästarters wird die Produktion von Magen- und Darmsäften angeregt („Enzymtraining“), die Entwicklung der Darmwand gefördert und das frühzeitige Kennenlernen von festem Futter („Fressen lernen)“ ermöglicht.

Die ideale Prästarteraufnahme

Die Beifütterung ab dem 5. Lebenstag beginnt mit dem Prä-Prästarter HeavyPig 1 AP von Garant. Die mehlige Struktur und die hohe Schmackhaftigkeit von HeavyPig 1 AP garantieren schon bei wenige Tage alten Ferkeln eine gute Aufnahme.

Nach etwa 10 Tagen wird auf den Prästarter HeavyPig 2 AP umgestellt. Beide Produkte enthalten darmzotten-schützendes und schmackhaftes Blutplasma und überzeugen durch beste Prästarteraufnahme und geringe Futterverluste (Futterreste, Wühlverluste).

Alternativ dazu kann mit dem auf mehr Sicherheit ausgerichteten Prästarter HeavyPig 1,2 angefüttert werden.

Durchfressen nach dem Absetzen

Das Absetzen ist für die Ferkel ein einschneidendes Ereignis. Sie werden von der Sau getrennt, kommen mit fremden Ferkeln in eine neue Umgebung und werden schlagartig von einer „Milchkost“ auf eine „Pflanzenkost“ umgestellt.

Um nach dem Absetzen längere „Hungerphasen“ mit mehreren Tagen Wachstumsstillstand oder sogar Gewichtsverlust zu vermeiden, sollte der geruchlich und geschmacklich bekannte Prästarter noch einige Tage über das Absetzen gefüttert und danach fließend auf das Absetzfutter umgestellt werden.

Neben der Fütterung müssen auch die Umweltbedingungen und das Management beachtet werden:
  • strikte Einhaltung des Rein-Raus-Verfahrens
  • saubere, desinfizierte und trockene Ferkelabteile
  • Einstalltemperatur von mindestens 28° C und optimales Klima
  • genügend Fressplätze anbieten (event. Zusatztröge aufstellen)
  • auf sauberes und frisches Wasser achten, usw.

Exklusiv in Ihrem Lagerhaus

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Autor:
DI Eduard Schneeberger, Garant