Fipronil: AMA testet Eier im österreichischen Handel

Ergebnis: In keiner einzigen Probe wurde das Mittel nachgewiesen.

Wien, 8. August 2017 (aiz.info). - Nachdem in Deutschland, Belgien und den Niederlanden Eier mit dem Mittel "Fipronil" gefunden und vom Markt genommen wurden, hat die AMA vergangene Woche 30 Marktproben österreichischer Frischeier im heimischen Lebensmittelhandel gezogen und in einem akkreditieren Labor untersuchen lassen. In keiner einzigen Probe wurde Fipronil nachgewiesen.

"Im heimischen Lebensmittelhandel sind fast ausschließlich österreichische Frischeier erhältlich. Diese sind mit dem Länderkürzel 'AT' auf der Stempelung am Ei beziehungsweise am rot-weiß-roten AMA-Gütesiegel klar erkennbar", erklärt Genia Hauer, Qualitätsmanagerin der AMA Marketing. Wer die Herkunft der Eier genau überprüfen möchte, erhält unter www.eierdatenbank.at Auskunft über den Legehennenbetrieb und die Haltungsform.

AMA führt weitere Analysen und Kontrollen durch

Um ihrem Anspruch als Betreiberin von Qualitätsstandards gerecht zu werden, wird die AMA in ihrem Programm weiterhin regelmäßig heimische Frischeier von akkreditierten Labors testen lassen. Zusätzlich werden die Kontrolleure der AMA verstärkt die verwendeten Reinigungs- und Desinfektionsmittel auf den Geflügelbetrieben überprüfen.

Über Fipronil

Nach derzeitigem Wissenstand wurde Fipronil unerlaubterweise in einem Schädlingsbekämpfungsmittel verwendet. Der Wirkstoff Fipronil ist in Österreich in der Geflügelhaltung verboten. Als Mittel gegen Ameisen und Schaben für den privaten Hausgebrauch sowie als Arzneimittel gegen Ungeziefer bei Katzen und Hunden ist es erlaubt.