Das Fundament für Ihr Haus

Um irreparable Schäden am Baukörper zu vermeiden, sollte das Fundament unbedingt von Profis errichtet werden.

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Ein gutes Fundament trägt das Haus auf Lebenszeit © Fotolia.com/XtravaganT

Richtig berechnet

Fundamente müssen, vor allem unter tragenden Bauteilen wie Wänden, großen Belastungen standhalten. Aber auch punktuell, z.B. bei der Integration eines schweren Kamins, muss daran gedacht werden.

Immer in der Norm

Dabei sollte die Fundamentdicke laut DIN-Norm mindestens einen halben Meter betragen. Außerdem dürfen Fundamente nicht höher als in ca. einem Meter Tiefe liegen – hier liegt in unseren Breiten die Frostgrenze. Darüber wären die Stahlbetonelemente einem ständigen Tau-Frost-Wechsel ausgesetzt. Dem Haus würde so über kurz oder lang der Boden unter den Füßen weggezogen.

Fundament-Arten

Bei tragfähiger Bodenbeschaffenheit werden zumeist unter den tragenden Wänden Streifenfundamente mit ca. doppelter Dicke gebaut. Als Faustregel gilt: Je tragfähiger der Boden (grobkörniger Schotterboden), desto dünner darf das Fundament sein – je feiner, lehmiger und feuchter der Boden, desto dicker. Bei sehr labilen Böden muss sogar an Pfahlfundamente gedacht werden, die jedoch hohe Extrakosten verursachen. Am besten man verlässt sich auf die Baufachberater vom Lagerhaus.