Futtergetreide: Ernte fast beendet

Juli 2017: Bei der heurigen Weizenernte werden im Allgemeinen niedrige Erträge erwartet.

Die Ernte ist in vielen Getreideanbaugebieten bereits zu Ende (Stand 25. Juli 2017). Lediglich in den Spätdruschgebieten, wie Wald- und Mühlviertel, ist noch einiges zu ernten. Die wechselhafte Witterung verzögert dort die Arbeiten. Aufgrund der allgemein niedrigeren Erträge sind beim Weizen Partien mit tiefen Proteinwerten selten, sodass das Futterweizenangebot im Inland relativ knapp ist.

Auch aus Tschechien wird im Gegensatz zu den Vorjahren wenig angeboten. Am ehesten ist derzeit Futterweizen aus Ungarn und Slowakei erhältlich. Auch Futtergerste wurde im Inland, in der Hoffnung auf bessere Preise, eher eingelagert als direkt aus der Ernte verkauft. Aus dem Ausland sind die Angebote für prompte Lieferung ebenfalls bescheiden, zumindest auf niedrigem Preisniveau ist wenig Ware zu bekommen. Die Verbraucher konnten sich anscheinend nur für ein paar Wochen mit neuer Ernte eindecken, sind aber derzeit offenbar noch nicht bereit, die Preisvorstellungen der Lagerhalter zu akzeptieren.
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Autor:
DI Stefan Binder, RWA