Futtergetreide: Preise stark gefallen

März 2016: Schwache Nachfrage und großes Angebot lässt Preise in den Keller sinken.

Bei Futtergerste gibt es nur eine schwache Nachfrage, der allerdings ein starkes Angebot, vor allem aus Tschechien, gegenübersteht. Dadurch sind die Preise mittlerweile (Stand 16. März 2016) auf ein Niveau gefallen, das noch vor kurzem als unmöglich erschienen wäre. Beim Futterweizen ist es ähnlich, allerdings hat sich hier der Mengendruck aus Tschechien etwas reduziert.

Sowohl bei Gerste als auch bei Weizen kaufen die Mischfutterwerke nur kleinere Partien, einerseits weil offenbar ein weiterer Preisrückgang nicht auszuschließen ist, andererseits auch aufgrund des schwachen Mischfutterabsatzes. Die Ethanolindustrie scheint im Moment nur mehr für den Anschlussbedarf zur neuen Ernte Käufer zu sein.
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Autor:
DI Stefan Binder, RWA