Rationsberechnung in der Pferdefütterung

Eine sinnvolle Fütterung ergänzt die Energie- und Nährstoffzufuhr aus dem Raufutter so, dass der Bedarf des Pferdes gedeckt ist. Dazu muss man die Energie- und Nährstoffzufuhr aus dem Raufutter kennen.

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© Garant/Michael Rzepa
Eine Futterration fürs Pferd zu berechnen gilt vielfach als schwierig und schwer durchschaubar. Das ist eine irrige Annahme, denn die zu verwendenden rechnerischen Verfahren sind einfach und allgemein bekannt. Anspruchsvoll hingegen ist die Beurteilung der Ergebnisse einer Rationsberechnung sowie ihre Einhaltung und Kontrolle. Denn nicht die berechnete, sondern die vom Pferd aufgenommene Ration ist entscheidend.

Mindestmenge an Raufutter für Pferde

Da ein Pferd eine Mindestmenge an Raufutter pro Tag braucht (empfohlen sind 1 kg/100 kg Körpermasse/Tag, mindestens jedoch 0,5 kg/Körpermasse/Tag), beginnt die Erstellung der Ration mit dem Raufutter.
Zu den Nährstoff- und Energiegehalten der Grundfuttermittel (Heu, Grünfutter, Getreide usw.) liegen sehr gute Tabellenwerte vor. Die Differenz zwischen der errechneten Energie- und Nährstoffzufuhr und dem tatsächlichen Bedarf des Pferdes sollte über Pegus Power oder Pegus Classic Müsli ausgeglichen werden. Die Inhaltswerte von Pferdefutter finden Sie in der Deklaration.

Zur genauen Kontrolle der Energie- und Nährstoffzufuhr und um eventuelle Fütterungsfehler aufzudecken, ist eine Analyse der Grundfuttermittel äußerst hilfreich.
Körpermasse in kg Verd. Energie DE Verd. Rohprotein GEH
200 kg 32 MJ 160 g
300 kg 44 MJ 220 g
400 kg 55 MJ 270 g
500 kg 65 MJ 320 g
600 kg 75 MJ 370 g
700 kg 85 MJ 410 g
Empfehlungen für die tägliche Versorgung ausgewachsener Pferde im Erhaltungsstoffwechsel mit verdaulicher Energie (DE) und verdaulichem Rohprotein (GEH).

Kontrolle der Ration und der Fütterung

Auch wenn eine Rationsberechnung bereits vorliegt, ist die Kontrolle der Versorgung, besonders bei größeren Pferdegruppen sehr wichtig. Eine kritische Prüfung der Punkte, auf denen die Rationsberechnung beruht, ist vielfach hilfreicher als kostenverursachende Blutanalysen (vor allem Blutprofile).
Irrtümer können zum Beispiel in der Futterzuteilung vorliegen, wenn sich das Volumen der Schaufel beziehungsweise des Messbechers oder das Gewicht der (nach Anzahl zugeteilten) Heuballen ändert. Sind unterschiedliche Personen an der Fütterung beteiligt, kann durch mangelnde Kommunikation oder unterschiedliche Erfahrung die Futterzuteilung variieren.

Die optimale Pferdefutterration

Eine optimale Pferdefutterration sollte bedarfsgerecht, aufnehmbar, tierartgerecht, verträglich und ökonomisch sinnvoll sein. Zu diesen Punkten kann auf Tabellenwerte, Körpermaße oder die Trockenmasseaufnahme zurückgegriffen werden.

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