Gegen Gelbrost und Steinbrand mit dem richtigen Bio-Weizen

Im Kampf gegen den Gelbrost und Steinbrand bieten sich weniger anfällige Weizensorten von Die Saat an.

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© Die Saat
Vor allem bei Winterweizen hat die milde Witterung während der Wintermonate in den letzten Jahren einen Pilz verstärkt auftreten lassen: den Gelbrost. Bei starkem Befall kann gerade in biologisch geführten Weizenbeständen der Ernteausfall bis zu 50 % betragen. Neben der ordentlichen Beseitigung des Ausfallsgetreides ist die entsprechende Sortenwahl von weniger anfälligen Weizensorten sehr bedeutend.

Sortenversuche:

Bei den letzten Bio-Versuchsanstellungen zeigten sich Ehogold, Energo, Element und Emilio als sehr gelbrosttolerante Sorten. Weiters werden für den Herbstanbau 2016 die Bio-Sorten Bernstein und Spontan zur Verfügung stehen, die laut AGES eine sehr gute Gelbrosttoleranz aufweisen, welche mit der Ausprägungsstufe 2 (sehr gering bis gering) amtlich bestätigt ist. Eine weitere verbreitete Problematik im Bio-Weizenanbau ist der Steinbrand. Grund dafür ist nicht zuletzt die hohe Rate an „Nachbausaatgut“ mit unzureichender Qualität . Bei behördlich kontrollierter Saatgut-Produktion gibt es strenge gesetzliche Grenzwerte, die eingehalten werden müssen.

Zu den größten Bioweizeninnovationen zählt die neue Sorte Tilliko. Tilliko ist tolerant gegenüber Weizensteinbrand und damit die Lösung für mit Steinbrand verseuchte Standorte. Tilliko befindet sich im letzten Jahr der amtlichen Wertprüfung, Versuchsaatgut wird Voraussichtlich im eingeschränkten Umfang zur Verfügung stehen.
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