Frisches Gemüse aus dem Garten

Wenn im Frühling das erste Mal der eigene Salat auf den Tisch kommt, dann ist für viele die Gartenwelt wieder in Ordnung.

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© RWA
Wir informieren Sie wo und wie Sie Gemüse anbauen, damit Sie ein gute Ernte erwarten können. Wie der Mensch haben auch Pflanzen Nachbarn, die sie mehr oder weniger gerne haben. Salat ist relativ anspruchslos. Er bevorzugt nur die direkte Nachbarschaft zu Sellerie und Petersilie nicht. Noch weniger mag Salat die Spanische Wegschnecke. Gegen sie hilft einerseits Immergrün Schneckenkorn Plantamol, andererseits die Schneckenbremse aus Schafwolle.

Das Schneckenkorn wirkt besonders gut, wenn es zeitig im Jahr gestreut wird. So werden die ersten Schnecken vor der starken Vermehrung bekämpft. Nimmt die Schnecke das Korn auf, verkriecht sie sich anschließend in der Erde und verendet dort. Es kommt zu keinem unappetitlichen Ausschleimen.

Unterstützend zu Schneckenkorn wirkt die Schneckenbremse. Das 10 cm breite Band aus Schafwollfilz wird rund um das Beet ausgelegt. Würde die Schnecke darüber kriechen, läuft sie Gefahr auszutrocknen. Daher meidet sie den Kontakt zum faserigen Material.

Radieschen lieben sandigen Boden

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Radieschen © RWA
Direkt neben Salat können Radieschen gesät werden. Sie lieben einen lockeren, warmen, sonnigen und mit etwas Sand angereicherten Boden. Bei der Ernte der jungen Knollen dürfen auch einige Blätter mitgegessen werden, da sie reich an Vitaminen sind.

Ende April können Sie Mangold säen. Er liebt die Nachbarschaft von Radieschen, Kohl und Karotten. In der Fruchtfolge will er 3 Jahre lang nicht am selben Beet stehen, daher immer woanders säen oder direkt ins Blumenbeet pflanzen.

Kartoffeln selbst anbauen lohnt sich

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Erdäpfel © RWA
Wer einmal selbst Kartoffeln aus der Erde geholt und sie nach dem Kochen genüsslich mit der Schale verzehrt hat, der weiß, dass sich die Mühe lohnt. Wenn der Boden mindestens 7° C hat, kann mit einem Abstand von 15 cm zwischen den Reihen alle 30 cm eine Kartoffel gelegt werden. Nach dem Auflaufen der Blätter das erste Mal etwas anhäufeln, dann wieder wenn das Kraut 20 - 25 cm über dem Boden steht. 2 - 3 Wochen später wird das Anhäufeln wiederholt. So kann die Ernte deutlich gesteigert werden.

Immergrün hat auch blaue Kartoffeln im Sortiment. Wird die „Blaue St. Galler“ frittiert oder ins Rohr geschoben, behält sie die Farbe gut. Kartoffelpüree wird violett. Beim Kochen darf kein Salz ins Kochwasser gegeben werden, sonst schwindet die Farbe. Am Teller kann das Gericht dann nach Belieben gesalzen werden.

Wie Krankheiten bei Tomaten vermeiden?

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Blüte der Paradeiserpflanze © RWA
Tomaten können bis Mitte April gesät werden – in diesem späten Fall der Aussaat erfolgt die Ernte jedoch deutlich später. Wer das vermeiden möchte, verwendet Jungpflanzen. Die starkzehrenden Pflanzen haben immer wieder mit 2 Krankheiten zu kämpfen: Mit der Kraut- und Braunfäule sowie der Blütenendtriebfäule. Die Kraut- und Braunfäule wird von einem Pilz ausgelöst, der in unseren Breiten sehr gut überwintern kann. Wer diese Krankheit schon einmal im Garten gehabt hat, der sollte alle Tomatenstäbe, Pflanzgefäße, etc. desinfizieren oder neue verwenden.

Vorbeugend hilft es bei Tomaten, wenn ab dem Auspflanzen alle 2 - 3 Wochen mit Bio Ackerschachtelhalm-Konzentrat von Immergrün gespritzt wird. Die enthaltene Kieselsäure macht die Zellwände dicker und dadurch können Pilzsporen nicht so leicht ins Blatt eindringen. Das Mittel kann auch bei Rosen, Erdbeeren und allen anderen Pflanzen, die gegenüber Pilzkrankheiten empfindlich sind, angewendet werden.

Die Blütenendtriebfäule tritt bei den Tomaten auf, wenn kurz vor der Rotfärbung die Frucht gegenüber des Stängels bräunlich-faulig wird. Diese Krankheit bekommen Tomaten wenn der Gartendüngekalk vergessen wurde. Tomaten benötigen im Vergleich zu anderen Pflanzen sehr viel Kalzium. Dieses ist im Gartendüngekalk enthalten. Bei der Pflanzung 2 Hände voll Urgesteinsmehl in die Erde einarbeiten und einmal wöchentlich in die 10 Liter Gießkanne einen Esslöffel Urgesteinsmehl leeren. Die Tomaten bekommen dann diese Krankheit nicht mehr. Vorbeugend hilft es, bei jedem Mal gießen Effektive Mikroorganismen zu verwenden. Auch hier hat das Urgesteinsmehl aufgrund der großen Oberfläche sehr positive Wirkungen.

Kürbis richtig auspflanzen bringt eine große Ernte

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Kürbis im Garten © RWA
Die Kürbispflanzen stehen im April noch auf der Fensterbank. Ab den Eisheiligen Mitte Mai geht es dann ins Beet. Der Kürbis freut sich wie die Tomate über etwas Immergrün Hühnermist. Auf das vorbereitete Beet wird eine Schafwollmatte (Vliesunterlage oder Unkrautschutzmatte) ausgelegt. In die Matte einen Schlitz schneiden und den Kürbis durchpflanzen. So hat es die Pflanze von unten warm und trocken, zusätzlich hält die Schafwolle Schnecken fern.

Wer alles richtig gemacht hat, neben den Kürbispflanzen Zuckermais als Windschutz gesät hat und immer wieder mit Effektiven Mikroorganismen arbeitet, kann mit einer reichen Ernte rechnen.
Tipp: Tomaten- und Kürbischutney hält bis zur Ernte im nächsten Jahr.

Richtige Pflanzennahrung: Gemüse düngen bringt’s!

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Gemüse © RWA
Reichern Sie vor der Pflanzung den Boden mit Immergrün Hornspäne an. Sie können auch den Bio-Gemüsedünger von Immergrün verwenden. Der Bio-Gemüsedünger von Immergrün ist organisch-mineralisch. Zusätzlich wurden Gesteinsmehle und Patentkali beigemengt. Patentkali sorgt für gesundes Wachstum und regelt den Wasserhaushalt der Pflanzen.
Wird Patentkali schon im Frühjahr eingesetzt, fördert es die Hitzetoleranz und Pflanzen halten der Gefahr auszutrocknen besser Stand. Im Spätsommer angewendet, fördert Patentkali die Kältetoleranz. Das macht man sich bei Kohlsprossen, aber auch Rosen und Buchs zu Nutze.
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Autor:
DI Sieglinde Wagentristl, Markenmanager Immergrün