Geschoßdecken beim Hausbau planen

Die Geschoßdecken müssen neben statischen Aufgaben auch Anforderungen an Trittschalldämmung, Brandschutz und Wärmedämmung erfüllen.

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Intelligente Geschoßdecken tragen viel zum Wohlbefinden bei © istockphoto.com/Auris

Massivbauweise oder Leichtbauweise

Bei kleineren Räumen herrschen geringere statische Anforderungen als bei Räumen über 18 m², deren Seitenlänge 4,5 m übersteigt. Ohne Stützpfeiler müssen die Geschoßdecken besonders stabil ausgeführt werden. Vor allem wenn das Stockwerk darüber starke Belastungen aushalten muss. Bei unbewohntem Dachboden ohne schwere Lagergegenstände genügen hingegen geringe Geschoßdecken-Stärken.

Balkendecken, Plattenbalkendecken oder Plattendecken?

In Balkendecken trägt jeder Balken seinen Deckenanteil selbst. Plattenbalkendecken bestehen aus einer Plattendecke, die in gleichmäßigen Abständen mit Unterzügen verstärkt ist. Reine Plattendecken kommen ohne zusätzliche Unterstützung aus und sind somit selbsttragend.

Fertigelemente oder Ortbeton

Fertigelemente sind günstiger in der Anschaffung. Sie werden vorfabriziert und auf der Baustelle zusammengebaut. Ortbetondecken weisen indessen den Vorteil der lokalen Anpassungsmöglichkeit auf. Die Herstellung erfolgt vor Ort: Die Anpassung an jede Grundrissform ist möglich. Eine optimale Verankerung bzw. die Aussteifung der Wände ist somit gegeben.

Viele Funktionen erfüllt

Durch den richtigen Deckenaufbau und moderne Dämmstoffe erreicht man, dass der Trittschall nicht nach unten dringt und dass der Wärmedurchgang (z.B. vom ersten Geschoß zum ungeheizten Dachboden) minimiert wird.