Grabmayr: Auch beim Ostereierkauf auf österreichische Herkunft achten

Nachhaltigkeit und Regionalität beflügeln Kleingeflügelhaltung.

Wien, 12. März 2015 (aiz.info). - Einer der saisonalen Höhepunkte der Nachfrage nach Eiern ist die Zeit vor Ostern. Zu diesen Feiertagen werden allein in Oberösterreich knapp 12 Mio. gefärbter Eier verzehrt. Von den acht Ostereiern, die ein Österreicher im Schnitt isst, werden mittlerweile sechs bereits gekocht und gefärbt gekauft. Dabei sollte auf heimische Herkunft geachtet werden. "Beim Top-Produkt unter den heimischen Eiern sind auf der Verpackung die Hinweise Boden-, Freiland- oder Biofreilandhaltung, das Herkunftsland, das AMA-Gütesiegel und der Hinweis 'gentechnikfrei gefüttert' ersichtlich", informiert Karl Grabmayr, Vizepräsident der Landwirtschaftskammer Oberösterreich. "Damit ist der Konsument bezüglich Produkt-Qualität und Art der Tierhaltung auf der sicheren Seite. Während in vielen EU-Ländern Hennen auch in sogenannten 'ausgestalteten Käfigen' gehalten werden dürfen, kommen österreichische Eier nur mehr aus Boden-, Freiland- oder Bio-Freilandhaltung", verweist Grabmayr auf den hohen Tierschutzstandard in Österreich. Größtmögliche Transparenz schafft dabei die Eierdatenbank (www.eierdatenbank.at), wo die Konsumenten den auf jedem Einzelei aufgedruckten Erzeugercode eingeben können und umgehend den Namen und die Anschrift des Legehennenhalters erhalten.

Immer öfter wird auch der Wunsch nach Eiern von regionalen Hühnerhaltern laut. Um diese Nachfrage abzudecken, steigen vermehrt Landwirte in diese Produktion mit Bestandsgrößen von 30 bis rund 300 Hennen ein. "Lebensmittel mit heimischer Herkunft liegen im Trend. Deshalb macht es für viele bäuerliche Legehennenbetriebe Sinn, mit der Direktvermarktung von Eiern zusätzliches Einkommen zu erwirtschaften", so Grabmayr.

Aber auch von Privathaushalten, die über geeignete Flächen verfügen und mit einigen Hühnern ihren Bedarf abdecken möchten, kommen vermehrt Anfragen zur Legehennenhaltung. Für sie hat das Österreichische Kuratorium für Landtechnik und Landentwicklung in Zusammenarbeit mit den Landwirtschaftskammern ein Baumerkblatt "Kleine Ställe für die Legehennenhaltung" erstellt. Diese Broschüre kann man unter der E-Mail-Adresse office@oekl.at beziehen.