Spurennährstoffe für Ertrag und Qualität

Da die Grundversorgung mit Spurennährstoffen stetig abnimmt, ist eine entsprechende Düngung sinnvoll, um Ertrag und Qualität der Ernte zu steigern.

Immer reiner produzierte Grunddünger enthalten weniger unerwünschte Schwermetalle, allerdings auch wenig bis keine erwünschten Spurennährstoffe wie Mangan, Eisen oder Zink. Durch strengere Abgasnormen fällt mittlerweile der Schwefeleintrag aus der Luft fast zur Gänze weg. Hinzu kommt die viehlose Bewirtschaftung in den Ackerbaugebieten, wodurch der Kreislauf an Nährstoffen aufgebrochen wird. Spurennährstoffe werde nur in geringen Mengen aufgenommen und so hat es Jahre gedauert, bis stärkere Mangelerscheinungen sichtbar wurden.

Welche Nährstoffe sind gefragt?

Magnesium und Schwefel sind aufgrund des höheren Bedarfs keine "echten" Spurennährstoffe, dürfen jedoch in der Blattdüngung nicht übersehen werden. Sehr bekannt ist Bor. Manganmangel wird inzwischen in trockenen Frühjahren bei Getreide und Kartoffel auf vielen Standorten bemerkt. Zink- und Kupfermangel ist stark standortabhängig, weniger Einfluss hat die Witterung. Eisenmangel tritt inzwischen bei bis zu 80 % der heimischen Weingärten auf.

Welches Produkt verwenden?

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Das Gesetz vom Minimum (Justus von Liebig) © Bundesverband der Düngermischer
Das Spurennährstoffe inzwischen auch international ein Thema sind, sieht man nicht zuletzt an der Vielzahl an Produkten, die angeboten werden. Oft ist weniger aber mehr: Es ist wichtig, den Bedarf der jeweiligen Kultur genau zu ermitteln, einerseits durch eine umfassende Bodenuntersuchung und andererseits durch Berücksichtigung der Witterungseinflüsse. Die Düngung von Spurennährstoffen kann kostengünstig erfolgen. Selbst hochwertige Chelate, die in der Blattdüngung wegen ihrer hohen Wirksamkeit zu empfehlen sind, kosten etwa 12 bis 18 Euro (Stand Mai 2011) pro Hektar.
Durch das "Gesetz des Minimums" ("Wie diese Tonne durch ungleiche Höhe der Dauben nicht voll werden kann, so können auch die Pflanzen bei Mangel eines Wachstumsfaktors (z.B.: Kali) keine vollen Erträge bringen") wird deutlich, dass eine gute Versorgung mit Spurennährstoffen auch die Ausnutzung der Hauptnährstoffe verbessert.

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