Welcher Hammer für welchen Zweck?

Hämmer gibt es in vielen Formen und Größen. Hier gibt es einen Überblick welcher Hammer wofür verwendet wird.

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3-tlg. Hammerset © Impos
Der Hammer gehört wahrscheinlich zu den ältestens Werkzeugen der Menscheit. Vor ca. 1,75 Mio. Jahren hatte man einen stiellosen Faustkeil verwendet.

Der Hammer besteht aus einem Kopf und Stiel. Der Hammerkopf hat zumeist eine Bahn und eine Finne. Mit der Bahn wird meisten der Nagel eingeschlagen. Als Finne bezeichnet man den keilförmig zulaufenden Teil eines Hammerkopfs. Dieser Teil des Hammers wird auch Pinne oder Schmalbahn genannt (Wikipedia).

Es gibt Hämmer für den manuellen (z.B. Schlosser-, Latten- und Maurerhammer) und maschinellen (z.B. Bohr- Abbruch- und Presslufthammer) Gebrauch.

Schlosserhammer

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Schlosserhammer © TEKIT
Aussehen & Material: Der am meist verbreiteste Hammer ist der Schlosserhammer. Der Schlosserhammer hat eine quadratische Bahn. Die Finne steht quer zum Stiel und ist abgerundet. Der Stiel ist meist aus Holz, kann aber auch aus Kunststoff oder Stahl sein.

Verwendung: Der Schlosserhammer ist der Klassiker unter den Hämmern und sollten in keinem Haushalt fehlen. Er wird hauptsächlich zum Einschlagen von Nägeln und Dübeln verwendet.

Schreinerhammer oder Tischlerhammer

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Tischlerhammer © TEKIT
Aussehen & Material: Der Tischlerhammer besitzt einen Kopf aus Stahl und einen Stiel, der meist aus Esche oder Weißbuche besteht. Die Finne ist abgesetzt und nach unten verschoben. Die Bahn ist rechteckig. Das Besondere beim Tischlerhammer ist, dass bei der Größe nicht das Kopfgewicht entscheidend ist, sondern die Kantenlänge der Bahn. Diese wird im mm angegeben.

Verwendung: Das Werkzeug wird hauptsächlich zum Einschlagen bzw. Herausziehen von Nägeln verwendet.
 

Gummihammer

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Gummihammer © TEKIT
Aussehen ung Material: Das Markante am Gummihammer ist der dicke, meist zylindrische Kopf aus einer Hartgummimischung. Der Griff besteht oft aus Holz.

Verwendung: Verwendet wird der Gummihammer zum Festklopfen von heiklen Gegenständen, die beim Zuschlagen mit einem Schlosserhammer beschädigt werden könnten. Pflastersteine, Bleche in der Autoindustrie, Fliesen, Gipsplatten im Trockenbau uvm. werden mit dem Gummihamer vorsichtig festgeklopft.

 

Plastikhammer, Kunststoffhammer oder Schonhammer

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Plastikhammer © TEKIT
Aussehen und Material: Der Kunststoffhammer ist kleiner als der Gummihammer. Der Kopf ist zylinderförmig und besteht aus Kunststoff. Der Stiel ist häufig aus Esche.

Verwendung: Verwendet wird das Werkzeug meistens im Werkzeug- und Maschinenbau sowie in Metallwerkstätten. Die Kraftübertragung beim Kunststoffhammer ist nicht, wie beim Gummihammer, stoßartig. Durch die, spezielle Füllung im Kopf ist der Hammer rückschlagsfrei. Daher lassen sich Metallstücke gut positionieren ohne sie zu beschädigen. Fliesen oder Holzdielen kann man mit dem Schonhammer gut zurechtklopfen.

Latthammer

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Latthammer © TEKIT
Aussehen und Material:  Auf der einen Seite hat der Hammer eine Nagelbahn und auf der anderen eine Klaue zum Herausziehen von Nägeln. Der Stiel des Hammers kann aus Holz, Stahlrohr oder Kunststoff sein. Es gibt auch Modelle mit rutschhemmendem Griffüberzug.

Verwendung: Der Latthammer, Klauenhammer oder Zimmererhammer wird im Holz- und Schalungsbau verwendet.

Maurerhammer

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Maurerhammer © TEKIT
Aussehen und Material: Der Hammerkopf hat 2 unterschiedlich geformten Seiten. Mit der einen Seite kann man Natursteine oder Ziegel zerkleinern und in die passende Form bringen. Die andere, flache Seite, wird fürs Einschlagen von Nägeln verwendet.

Verwendung: Wie der Namen schon sagt, wird der Maurerhammer meistens im Baugewerbe gebraucht.

Fäustel oder Faustenhammer

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Fäustel © TEKIT
Aussehen und Material: Der Kopf besteht aus Stahl oder Eisen und der Griff aus Holz. Für Arbeiten, die mit einem Meißel erfolgen, verwendet man am besten den schweren Faustenhammer.

Verwendung: Der Fäustel wird als Schlagwerkzeug, vor allem vom Steinmetz, eingesetzt.

Holzschlegel oder Holzhammer

Aussehen und Material: Das Werkzeug besteht aus Holz. Sowohl für den zylinderförmigen große Kopf als auch für den Stiel wird hautpsächlich Buchenholz verwendet. Mit dem Schlegel wird auf Stemmeisen oder Meisel geschlagen.

Verwendung: Den Holzschlegel, auch unter Knüpfel bekannt, wird gerne von Holz- und Steinbildhauern, Steinmetzen, Zimmerern und Tischlern verwendet.

Fliesenhammer

Aussehen und Material: Der Fliesenhammer ist zierlicher als der gewöhnliche Hammer. Der Stiel ist meist aus Holz und der Kopf aus Metall. Der Metallteil hat auf der einer Seite eine teilweise gehärtete Spitze und auf der gegenüberliegenden Seite eine flache, glatte Fläche.

Verwendung: Mit dem Fliesenhammer kann man vorgeritzte Fliesenstücke abschlagen und mit viel Übung Löcher jeder Größe und Form in die Fliese hämmern.

Vorschlaghammer

Aussehen und Material: Der Vorschlaghammer wird, aufgrund des Kopfgewichts, beidhändig verwendet. Das Werkzeug hat eine quadratische Bahn und eine quer zum Stiel verlaufende Finne.

Verwendung: Der Vorschlaghammer wird häufig für grobe Arbeiten in Steinbrüchen oder bei kleineren Abbrucharbeiten verwendet.

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