Mein Naturgarten: Kali stärkt die Pflanzen

Pflanzennährstoffe haben unterschiedliche Wirkungen.

Stickstoff sorgt für kräftiges Blattwachstum, Phosphor fördert die Blütenbildung, Kali dagegen sorgt für das Ausreifen der Triebe. Die Pflanzen werden im Wachstum gebremst und damit frostfest. Eine solche kalibetonte Herbstdüngung ist unter anderem bei Rasenflächen, aber auch bei all jenen Pflanzen empfehlenswert, die ein wenig empfindlicher sind. Entweder man verwendet bereits fertig zusammengestellte Herbstdünger, die einen erhöhten Kalianteil aufweisen, oder man streut Patentkali, der ausschließlich Kalium liefert.

Bewährt hat sich so eine Kalidüngung bei Rosen, Obstbäumen und einigen Zierpflanzen, wie den frühjahrsblühenden Clematis. Übertreiben darf man auch eine Düngung mit diesem Nährstoff nicht, denn einseitige Nährstoffgaben führen immer zu generellen Wachstumsstörungen bei Pflanzen. Daher sollte am besten im biologischen Gartenbau als Grundlage auf Kompost gesetzt werden. Er liefert im ausreichenden Maß alle notwendigen Nährstoffe. Das geht übrigens auch beim Rasen: Zunächst die ganze Fläche vertikutieren (kann man noch im September machen) und dann ein Gemisch aus 1/3 Quarzsand und 2/3 gesiebten Kompost 2 cm stark aufbringen.
Gartenbuch 2015 von Karl Ploberger[1422457209234445.jpg]
© Verlag: aV Buch

Biogärtner Karl Ploberger, bekannt durch seine TV und Radio Sendungen, hat wieder ein Buch geschrieben: Erhältlich in vielen Lagerhäusern.
 

Karl Ploberger

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Autor:
Karl Ploberger