Coole Produkte für Rinder und Schweine im Sommer

Besonders bei Hitze, verbunden mit intensiver Sonneneinstrahlung und hoher Luftfeuchte, kann es zu unverträglichen Temperaturen in den Stallungen von Nutztieren kommen.

Um das Wohlbefinden von Schweinen und Rindern zu schützen sind gezielte Maßnahmen erforderlich. Diese umfassen ein entsprechendes Management und den Einsatz zusätzlicher technischer Einrichtungen. Auch die Fütterung kann etwas zur Linderung bei Hitze im Schweinestall und Rinderstall beitragen.

Kühe mögens kühl

Rinder mit Alpenleckmasse[1425286881196484.jpg]
© RWA
Kühe fühlen sich bei Temperaturen zwischen 0 – 15° C am wohlsten. Sowohl Umgebungstemperatur als auch relative Luftfeuchtigkeit haben einen Einfluss auf die Tiergesundheit und Leistungsfähigkeit der Tiere. Während der heißen Tage treten vermehrt Probleme bei Eutergesundheit (Zellzahl), Fruchtbarkeit und Klauen auf.

Auf Anzeichen für Hitzestress achten

Je höher die Milchleistung einer Kuh ist, desto mehr Wärme produziert sie und umso empfindlicher reagiert das Tier auf Hitzestress. Auch bei trockenstehenden Kühen sind die Auswirkungen enorm. Kälber von hitzegestressten Kühen haben laut neuen Studien ein geringeres Geburtsgewicht, sind insgesamt kleinrahmiger, neigen zu größeren Fettablagerungen und zeigen eine niedrigere Milchleistung und Fruchtbarkeit in der späteren Produktion. Ab 24° C Umgebungstemperatur und einer Luftfeuchtigkeit von 65 % sind erste Anzeichen von Hitzestress, wie pumpende Atmung, erhöhte Körpertemperatur und ein Rückgang der Grundfutteraufnahme erkennbar. Kraftfutter hingegen wird vollständig gefressen, wodurch die Gefahr der Pansenübersäuerung steigt.

Nacherwärmung von Silagen

Die Nacherwärmung von Silagen (am Anschnitt als auch am Futtertisch) wird in den letzten Jahren immer mehr zum Thema. Die Mykotoxin- und Keimbelastung im Futter steigt durch die Wärmeeinwirkung rasch an, das vorgelegte Futter verliert an Schmackhaftigkeit und wird nur noch ungern angenommen.
Produkt-Tipp für Milchkühe:
Der neue Wirkstoff-Ergänzer I.C.E.Cool erfüllt 2 wichtige Funktionen:
I.C.E. reduziert den Hitzestress des Tieres, minimiert Wasserverluste über Haut- und Zellatmung, unterstützt bei der Regulation der Körpertemperatur und erhöht die Pufferkapazität im Blut.

Sommerzeit im Schweinestall

[1300900587.jpg][1300900587.jpg]
© Rauch
In der heißen Jahreszeit sind Schweine höheren Belastungen ausgesetzt, die vielfach zu Leistungsdepressionen führen – schlechtere Zunahmen bei Ferkeln und Mastschweinen und Fruchtbarkeitsprobleme bei der Zuchtsau. Es gibt mehrere Maßnahmen, mit denen Sie Ihren Schweinen helfen, die Hitze besser zu überstehen.

Fütterungsmaßnahmen für heiße Tage

Im Sommer reduziert sich die Futteraufnahme der Tiere. Ein effektiver Weg, um den Schweinen über die Hitzeperiode hinweg zu helfen, ist die Erhöhung der Energiedichte. Dazu empfehlen sich der Einsatz eines Energiekonzentrats und eine maximale Einmischrate von 4 % Rohfaser im Säugendfutter. Des Weiteren ist eine dreimalige Fütterung zu empfehlen, um die gewünschte Futteraufnahme zu erreichen
Produkt-Tipp für Schweine:
Prima F/S mit seinen hohen Energie- und Proteingehalten sorgt für eine erhöhte Energiedichte im Futter und beugt Nährstoffdefiziten vor.

Ausreichende Durchflussraten der Tränken

Wasser ist ein entscheidender Faktor bei Hitzestress. Kontrollieren Sie Ihre Tränkanlagen auf Verstopfungen, zum Beispiel Kalkablagerungen. Die Durchflussraten sollen bei Ferkeln 0,5 - 0,8 Liter pro Minute betragen, bei Mastschweinen 1 - 2 Liter und bei Zuchtsauen 3 - 4 Liter pro Minute.
Informieren Sie sich in Ihrem Lagerhaus, online in unserem Sortiment oder bei Garant über Produkte für die Schweinehaltung und Rinderhaltung.

Jetzt im Angebot!

Auf dieser Seite finden Sie ausgewählte Produkte aus unserem Sortiment. Viele weitere Artikel erhalten Sie in Ihrem Lagerhaus. Fragen Sie Ihren Lagerhaus-Fachberater!