Hohe Grundfuttererträge und Grundfutterqualität

ÖAG empfohlene und auf Ampferfreiheit kontrollierte Qualitätssaatgutmischungen von Die Saat garantieren hohe Standards. So legen Sie den Grundstein für eine erfolgreiche Grundfutterproduktion.

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© RWA
Die Qualität einer Saatgutmischung (Neuansaaten, Grünlandnachsaat oder Übersaat) bestimmen:
  • die Artenzusammensetzung,
  • die verwendeten Sorten,
  • sowie die Saatgutqualität (Reinheit, Keimfähigkeit und Ampferfreiheit).
Kontrolliert werden die Einzelkomponenten auf Keimfähigkeit, Reinheit und Besatz nach den Die Saat-Auslesenormen und den ÖAG-Normen (Österreichische Arbeitsgemeinschaft für Grünland und Viehwirtschaft), die weit über den EU-Normen liegen. Kontrolliert wird aber auch die fertige Qualitätssaatgutmischung. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die kontrollierte Ampferfreiheit gelegt.

Österreich stellt mit seinen sehr unterschiedlichen Klimaregionen hohe Ansprüche an die eingemischten Kulturarten und Sorten. Bei den Sorten sind Ausdauer, Winterfestigkeit, Resistenz gegen Krankheiten wie z.B. Rost, Septoria, Fusarien, Anfälligkeit auf Schneeschimmel, die Nachtriebsstärke und Narbendichte von großer Bedeutung. Um die besten Empfehlungen abgeben zu können, werden in Österreich Wertprüfungen für Gräser und Leguminosen durchgeführt.

Trotz sorgfältiger und gezielter Bewirtschaftung können in Grünlandbeständen unerwünschte Pflanzenarten aufwachsen – da diese meist natürlich vorkommen und sich der Bewirtschaftung optimal anpassen können. Ein frühzeitiges Erkennen von Fehlentwicklungen der Pflanzenbestände ist daher äußerst wichtig, denn: Grün ist nicht immer gut!

Ideale botanische Zusammensetzung von Grünlandbeständen

Dauerwiesen: Feldfutter kleebetont: Feldfutter gräserbetont:
Gräser*: 50 - 60 % 30 - 50 % 60 - 70 %
Leguminosen: 10 - 30 % 40 - 70 % 10 - 30 %
* ... gemeint sind wertvolle Futtergräser und Kräuter, keine Ungräser, Beikräuter oder Unkräuter; Quelle: Buchgraber, Gerl; 2000; Grünlandmischungen mit den richtigen Sorten

Erfolgreiche Nachsaat und Übersaat

Entspricht ihr Grünlandbestand nicht mehr der idealen botanischen Zusammensetzung, dann kann bei frühzeitigem Erkennen eine Grünlandnachsaat oder Übersaat den Ertrag und die Qualität verbessern.

Wichtig für das Gelingen einer Nachsaat oder Übersaat:
  • Kurze Narbe oder lückige Grünlandbestände
  • Im Alpenraum bevorzugt im Frühjahr durchführen; Sommersaat nur bis 25. August oder Mitte September bei Nachsaatgutmischungen ohne Klee.
  • Bodentemperatur mindestens 10° C - zeigt sich durch Ergrünen der Grasnarbe.
  • Nachfolgende Niederschläge.
  • Frühzeitiger Schnitt (bei ca. 15 cm) und häufige Nutzung der Folgeaufwüchses fördern die Bestockung.
  • Gute Saattechnik (Rückverfestigung durch Walzen).
  • Düngung nur durchführen, wenn unbedingt notwendig, da Altnarbe gefördert werden würde.
  • Beste Saatgutmischung mit leistungsfähigen Arten und Sorten.
  • Eine periodische Nachsaat mit der geeigneten Qualitätssaatmischung (NI oder NIK (5 kg/ha)  von Die Saat führt zu besseren Qualitäten und Erträgen.
Bei Grünlandbeständen mit mehr als 50 % minderwertigen Gräsern, Beikräutern und Unkräutern oder sehr großer Lückigkeit (Wühlmäuse, Wildschweine, Käferlarven, Witterung ...) sollte bei allen Risiken, die eine Neuansaat mit sich bringt, diese einer Nach- oder Übersaat vorgezogen werden.

Bei Neuansaaten wählen Sie aus dem Sortiment von Die Saat-Qualitätssaatgutmischungen nach Nutzungsrichtung und Standort die geeignete Qualitätssaatgutmischung aus und sichern Sie sich bei sorgfältiger Bewirtschaftung beste Grundfutterqualität für Ihren Erfolg im Stall

Die Saat Qualitätssaatgutmischungen für Nachsaat und Übersaat

Mischungstyp Eignung
NA mit und ohne Klee Für Dauerwiesen (2 - 3 Schnitte) und Dauerweiden in allen Lagen
NI mit und ohne Klee Für Dauerwiesen - intensive Nutzung (ab 4 Schnitte) in milden und mittleren Lagen. Kann auch zur Nachsaat von Intensivfeldfutter, Kleegras und Wechselwiesen, die in eine mehrjährige Grünlandnutzung übergeführt werden sollen eingesetzt werden.
NIK mit und ohne Klee Für intensiv genutzte Flächen (ab 4 Schnitte) in milden und mittleren Lagen. Sowie zur Sanierung von Grünlandbestände nach Starkstriegeleinsatz (Gemeine Rispe).
NATRO Für stark geschädigte Dauerwiesen (2 - 3 Schnitte) auf trockenen Standorten. In Regionen mit Neigung zur Sommertrockenheit.
NAWEI Für lückige und stark geschädigte Dauerweiden auf trockenen Standorten. In Regionen mit Neigung zur Sommertrockenheit.

Besuchen Sie Ihr Lagerhaus!

Die Saat ist mit Stand 1. Jänner 2017 der einzige Produzent on ÖAG-kontrollierten Qualitätssaatgutmischungen in Österreich.

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Autor:
DI Dr. Marianne Hietz, RWA Saatgut Produktmanagement Sämereien