Trotz Allergie im Garten arbeiten

Mit ein paar Tricks und den richtigen Pflanzen kann man den Garten auch als Allergiker genießen.

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© RWA
Im Frühjahr, wenn alles blüht, möchte man als Allergiker am liebsten den Garten hinter einer Glasscheibe betrachten. An Gartenarbeit ist bei Pollenflug meist nicht zu denken. Im Sommer machen einem die Sporen oder Blütendüfte zu schaffen. Auch das Heckenschneiden im Herbst kann zur Plage werden. Wir haben für Sie ein paar Tipps, wie Sie mit einer Allergie im Garten fast ohne Pollenbelastung arbeiten können.

Den richtigen Zeitpunkt wählen

Die beste Tageszeit für Gartenarbeit ist der frühe Morgen. An warmen und windstillen Tagen ist auch die Mittagszeit fast pollenfrei. Prinzipiell lassen sich viele Arbeiten nach einem Regen beinahe allergenfrei erledigen. Bei Wind sollte man als Allergiker die Gartenarbeit lieber sein lassen.

Die richtigen Pflanzen wählen

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Rote Rosen in Vollblüte © RWA

Finden Sie heraus, auf welche Blumen oder Pflanzen sie allergisch reagieren. Die betreffenden Pflanzen sollten Sie aus Ihrem Garten entfernen bzw. erst gar nicht anbauen. Vermeiden Sie Blumen anzupflanzen, die sich durch Pollenflug vermehren. Sie können den Pollenflug dadurch nicht verhindern, aber in Ihrem Garten ist die Konzentration nicht so hoch. Besonders zu empfehlen sind Pflanzen (z.B. Herbstanemone, Rose, Fette Henne, Tränendes Herz, Katzenminze...), die sich durch Tierbestäubung vermehren.

Tipp: Da die Pollen ausschließlich auf der männlichen Pflanze zu finden sind. Wählen Sie nach Möglichkeit die weibliche Pflanze. Bei der Eibe tragen z.B. die weiblichen Pflanzen rote Früchte.

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Hecken vor dem Schneiden abspritzen

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Thujenhecke © RWA

Spritzen Sie die Hecke, bevor Sie schneiden, mit dem Wasserschlauch oder mit der Gießkanne ab, damit keine Pollen beim Schnitt aufgewirbelt werden. Sie können die Sträucher auch nach einem Regen kürzen. Allerdings sollte man dann die feuchte Hecke mit einer manuellen Heckenschere schneiden, da das Schneiden mit einer elektrischen Heckenschere zum Kurzschluss führen kann. Wichtig bei der Gartenarbeit ist auch die Kleidung. Thujen sind z. B. giftig und sollten, vor allem von Allergikern, nur mit Handschuhen angefasst werden. Damit die herabfallenden Äste nicht die Haut berühren, tragen Sie am besten eine lange Hose, ein langärmeliges Shirt, Kappe und Brille.

Rasen nicht an trockenen Tagen mähen

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Löwenzahn © RWA

Da der Rasen ein Pollen- und Staubfänger ist, wäre es optimal, den Rasen von einem  Rasenroboter mähen zu lassen. Nicht nur das selber Mähen bleibt Ihnen erspart, sondern auch das Entsorgen des Schnittguts. Gleichzeitig erhält der Rasen eine gesunde Düngung.

Wenn Sie selber mähen, dann mähen Sie den Rasen am besten nach einem Regen oder am frühen Morgen. Der Rasen darf nicht zu nass sein, sonst verklebt das frisch geschnittene Gras den Rasenmäher. Löwenzahn und andere blühende Unkräuter sollte man, bevor sie blühen, ausstechen.

Pflastersteine und Kies

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Eine mit Natursteinen verlegte Terrasse © RWA
Damit Sie Kaffee und Kuchen ohne Niesanfall genießen können, sollte der Sitzplatz windgeschützt und der Boden aus Kies, Steinpflaster oder Holzplatten sein. Als Sicht- und Windschutz können Sie z.B. einen Holzwand oder Steinmauer wählen. Begrünt können sie mit Steingartenpflanzen werden, die für Allergiker meist keine Probleme bereiten.

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