Neue John Deere Farmsight-Lösungen

John Deere entwickelt seine Farmsight-Strategie konsequent weiter. Neue Lösungen verbinden Maschinen, Fahrer und Felder.

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© John Deere
John Deere setzt mit seiner Farmsight-Strategie einen Schwerpunkt, um die Effizienz in der Landwirtschaft zu erhöhen. 3 neue Farmsight-Lösungen sollen eine nahtlose Verbindung zwischen Maschinen, den Fahrern und ihren Feldern möglich machen.

Felder und Maschinen verwalten

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© John Deere
Die „Einsatzzentrale“ auf MyJohnDeere.com ermöglicht die Verwaltung der Flächen und Maschinen von einem zentralen Punkt aus („Vernetzte Felder“). Das Herzstück der Anwendung ist eine elektronische Feldkarte. Durch eine Farbkodierung sieht der Betriebsleiter auf einen Blick, welche Aufgabe der Fahrer auf einem Feld zuletzt abgearbeitet hat. Wichtige Eckdaten lassen sich schon im Vorhinein ausfüllen, das gewährleistet eine fehlerfreie Dokumentation. Die Daten überträgt man entweder drahtlos an eine Maschine oder man lädt diese via USB-Stick hoch. Die Einsatzzentrale bietet außerdem eine elektronische Erntehistorie mit Erträgen. John Deere plant zudem eine Funktion, mit der die Kunden ihre Daten direkt zu einer Anwendungskarte verarbeiten können. Diese kann dann zur Ausführung direkt an einen Traktor gesendet werden.

Erleichterungen für den Fahrer

Für Lohnunternehmer und Leiter großer Betriebe ist es wichtig, die Aufgaben für die Fahrer effizient zu verteilen und den Überblick über die Flotte zu behalten. Mit dem Jobmanagement- Tool von John Deere („Vernetzte Fahrer“) werden dem Fahrer alle benötigten Informationen (Kundenname, Feldbezeichnung, Saatgut, Düngemittel, ...) in Echtzeit übermittelt. Mit einer eigenen App kann er in Zukunft seine Aufträge unterwegs abrufen. Eine unübersichtliche Zettelwirtschaft oder mühsame Telefonate gehören damit der Vergangenheit an, da die Tätigkeiten zuverlässig dokumentiert werden. Die Daten können Lohnunternehmern auch als Basis für die Rechnungslegung dienen. Eine Kalenderansicht zeigt alle Maschinen und deren zugewiesene Aufgaben an. Annahme, Planung und Erteilung der Aufträge sind damit sehr flexibel abzuwickeln. Als Zusatzfunktion wird es ein Navigationssystem geben, das speziell für die Landwirtschaft entwickelt wurde. Güterwege und mögliche Nutzungsbeschränkungen für öffentliche Straßen sind darin ersichtlich. Das hilft, immer den schnellsten Weg zum nächsten Feld zu finden. Besonders praktisch ist ein integriertes Regenradar- System. Das ermöglicht dem Auftraggeber, die Arbeitsanweisungen an die herrschenden Wetterbedingungen anzupassen.

Leistungsdaten in Echtzeit

Eine weitere Neuheit ist der Service „Vernetzte Maschinen“. Dabei werden die Leistungsdaten der Maschinen in Echtzeit bereitgestellt. Der Betriebsleiter hat so die Möglichkeit, die Flotte zu überwachen, fehlerhafte Einstellungen zu erkennen und auf Warnmeldungen zu reagieren. Die John Deere-Stützpunkt-Werkstätte kann sich per Fernzugriff (nur mit Zustimmung des Kunden!) mit den Maschinen verbinden, um Software-Aktualisierungen durchzuführen, Diagnosecodes auszulesen und Probleme zu beheben.

Eine weitere Anwendung nennt sich „Display- Fernzugriff “. Damit kann sich der Betriebsleiter, ein Kollege oder der Vertriebspartner in das GreenStar 3 2630-Display oder das Command-Center 4 einloggen und dem Fahrer Fernunterstützung zu Maschinen- bzw. zur Anbaugeräteeinrichtung geben bzw. bei Fragen helfen. Traktoren und Mähdrescher können zudem mit dem „Konnektivitätspaket“ ausgestattet werden. Das ermöglicht dem Fahrer – dank dem automatischen Lenksystem Autotrac –, sich während der Fahrt auf wichtige Einstellungen zu konzentrieren und GPS-unterstützte Daten zu verwalten.

Integration anderer Marken

Die Farmsight-Lösungen gehen aber über John Deere hinaus: Landwirte und Lohnunternehmer arbeiten mit Daten verschiedener Hersteller. Das Auswerten und Verwalten dieser Daten ist oft mühsam. John Deere bietet deshalb Herstellern von Anbaugeräten, Produktionsmittelherstellern, Softwareentwicklern und Dienstleistungsanbietern (z.B. Berater) Daten-Schnittstellen an. Die Daten werden in der Einsatzzentrale im Webportal MyJohnDeere.com integriert. Dem Kunden soll damit die Möglichkeit einer zentralen Verwaltung geboten werden.

Datenschutz und Datensicherheit

In Europa ist man in Bezug auf die Themen Datenschutz und Datensicherheit besonders sensibilisiert. John Deere garantiert, dass die EU-Datenschutzrichtlinie und die örtlich geltenden Gesetze respektiert werden. Personalisierte Daten werden nur für die Lieferung der vereinbarten Services an den Kunden verwendet. Die Kunden haben die Möglichkeit, den Datenzugriff selbst zu steuern und zu entscheiden, wer Zugriff zu welchen Daten hat. Das US-Unternehmen hat in diesem Zusammenhang vor kurzem damit begonnen, einen physischen Datenspeicherort in Europa aufzubauen.
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