Kartoffelmarkt: Abgabebereitschaft der Landwirte unverändert hoch

Erzeugerpreise stabil auf Vorwochenniveau.

Wien, 10. Dezember 2014 (aiz.info). - Der österreichische Erdäpfelmarkt präsentiert sich stabil und weitgehend unverändert zu den Vorwochen. Der Absatz läuft stetig und unspektakulär. Mit dem nahenden Weihnachtsfest dürfte die Inlandsnachfrage entsprechend anziehen. Am Exportmarkt fehlt es dagegen an entsprechenden Impulsen. Ausfuhren können weiterhin nur in überschaubarem Umfang und auf niedriger Preisbasis getätigt werden. Angesichts des reichlichen europäischen Angebots erwartet man kurzfristig auch keine Besserung. Auf der Angebotsseite bleibt die Abgabebereitschaft der Landwirte unverändert hoch, teilt die Marktabteilung der LK NÖ mit. Qualitätsprobleme und hohe Aussortierungen stehen dabei weiter auf der Tagesordnung. Die zuletzt etwas kühleren Temperaturen sorgen für bessere Lagerbedingungen.

Bei den Erzeugerpreisen gibt es keine Änderung zur Vorwoche. In Niederösterreich und der Steiermark wird die feldfallende Rohware weiterhin um 7 bis 8 Euro je 100 kg übernommen. Für kleinpackungsfähige Premiumware mit AMA-Gütesiegel werden in Niederösterreich und Oberösterreich 12 Euro bezahlt.

Die Lage am deutschen Speisekartoffelmarkt bleibt von einer ruhigen Nachfrage geprägt. Viele Marktbeteiligte hoffen auf eine Umsatzbelebung zum Weihnachtsfest. Die Flaute im Export hält weiter an. Nach wie vor wird etwas Ware nach Osteuropa geliefert. Die Preise im Speisekartoffelbereich blieben gegenüber der Vorwoche weitgehend unverändert. Mit Blick auf das reichliche Angebot wird vorerst aber kein Grund für Preissteigerungen am Markt gesehen. Zu Wochenbeginn lagen die Erzeugerpreise meist zwischen 5 und 8 Euro je 100 kg.