Kartoffelmarkt: Anlieferungen der Landwirte halten sich derzeit in Grenzen

Absatz dürfte in den kommenden Wochen wieder anziehen.

Wien, 12. November 2014 (aiz.info). - Der österreichische Kartoffelmarkt präsentiert sich derzeit ruhig und ausgeglichen. Die Anlieferungen von den Landwirten halten sich momentan in Grenzen. Vorrangig werden derzeit Erdäpfel aus nicht frostsicheren Lagern und Partien mit eingeschränkter Lagerfähigkeit angedient. Der Anteil an Absortierungen bleibt, wie auch in vielen Regionen Europas, sehr hoch. Das Inlandsgeschäft läuft novembertypisch ruhig und unspektakulär. Die Haushalte sind noch gut mit Aktionsware eingedeckt. In den kommenden Wochen dürfte der Absatz wieder entsprechend anziehen. Exporte Richtung Südosteuropa können weiterhin in überschaubarem Umfang getätigt werden, berichtet die Marktabteilung der LK NÖ.

Bei den Erzeugerpreisen gibt es keine Änderung zur Vorwoche. In Niederösterreich und der Steiermark wird die feldfallende Rohware meist mit EUR 7,- bis EUR 8,- je 100 kg übernommen. Für kleinpackungsfähige Premiumware mit AMA-Gütesiegel werden in Niederösterreich und Oberösterreich EUR 12,- bezahlt.

Am deutschen Speisekartoffelmarkt bleibt es ebenfalls ruhig. Der Lebensmitteleinzelhandel bietet kaum mehr Aktionen mit größeren Gebinden an und der Inlandsabsatz läuft auf saisonüblich ruhigem Niveau. Auch vom Exportgeschäft kommen keine neuen Impulse. Die traditionellen Importländer sind noch mit eigener Ware gut versorgt. Um die derzeit geringen Einfuhrmengen buhlen Anbieter aus ganz Westeuropa, was entsprechend niedrige Preise zur Folge hat. Bei den Erzeugerpreisen gibt es derzeit keine Änderung. Zu Wochenbeginn wurden meist zwischen EUR 5,- und EUR 8,- je 100 kg bezahlt.