Kartoffelmarkt: Anlieferungen haben im Inland zugenommen

Absatz zufriedenstellend - Erzeugerpreise gefestigt.

Wien, 14. Februar 2017 (aiz.info). - Die frühlingshaften Wetterprognosen für die laufende Woche bringen in den heimischen Erdäpfelmarkt etwas Bewegung. Allein mit der Ankündigung steigender Temperaturen hat sich auch die Menge der angebotenen Erdäpfel erhöht. Die Sorge um die Qualität der früh eingelagerten Knollen wächst, zudem ist der Anteil an Absortierungen seit Herbst beständig hoch. Kein Zweifel besteht aber dahingehend, dass auch für die kommenden Monate ausreichend Rohware zur Verfügung stehen wird, teilt die Interessensgemeinschaft Erdäpfelbau mit. Die Absatzseite bleibt, der Jahreszeit entsprechend, stabil. Der Inlandsverkauf läuft - unterstützt von Handelsaktionen - auf zufriedenstellendem Niveau. Auch Exporte können weiter getätigt werden, wenngleich hier die erhoffte Verbesserung der Preise noch immer auf sich warten lässt.

Das Niveau der Erzeugerpreise hat sich im Inland gefestigt. Mittelfallende Ware wird meist um 12 bis 15 Euro/100 kg übernommen und Übergrößen um 8 Euro. Für kleinpackungsfähige Premiumware mit AMA-Gütesiegel werden in Niederösterreich 18 Euro und in Oberösterreich bis zu 22 Euro/100 kg bezahlt.

In Deutschland bleiben Angebot und Nachfrage an alterntigen Kartoffeln sehr ausgeglichen, wobei vor allem die niedersächsische Produktion auf andere deutsche Regionen umverteilt wird. Auch von reger Nachfrage aus Osteuropa wird berichtet. Weiterhin beklagt wird der hohe Anteil an schadhaften Kartoffeln, damit sind einwandfreie Partien knapp und entsprechend gefragt. Die Preise haben sich im Bundesschnitt kaum verändert und liegen nun bei 19,08 bis 20,33 Euro/100 kg.