Kartoffelmarkt: Inlandsnachfrage auf zufriedenstellendem Niveau

Erzeugerpreise bleiben stabil - Exporte in geringem Umfang.

Wien, 16. März 2016 (aiz.info). - Der österreichische Erdäpfelmarkt behält seine stabile Verfassung bei. Bei den Landwirten ist die Lieferbereitschaft unverändert hoch, wodurch die Händler weiterhin gut mit Ware eingedeckt sind. Angebotsdruck kommt jedoch nicht auf. Der Qualitätsabbau der Lagerware schreitet zwar saisontypisch voran, gravierende Verschlechterungen blieben bislang aber noch die Ausnahme. Auch an der zweigeteilten Absatzsituation hat sich nichts verändert, teilt die Interessensgemeinschaft Erdäpfelbau mit.

Die Inlandsnachfrage läuft stetig auf zufriedenstellendem Niveau. Aus dem Ausland wird von vereinzelten Exportanfragen berichtet. Nennenswerte Abschlüsse werden aber kaum noch getätigt, da das österreichische Preisniveau international noch nicht konkurrenzfähig ist. Bei den Erzeugerpreisen kommt es gegenüber der Vorwoche zu keiner Änderung. In Niederösterreich werden meist 20 bis 22 Euro je 100 kg bezahlt.

Am deutschen Speisekartoffelmarkt hat sich der Preisanstieg der vergangenen Wochen fast flächendeckend durchgesetzt. Während sich der Inlandsabsatz weiterhin sehr zufriedenstellend darstellt, waren die Exportmengen wegen der höheren Preisbasis rückläufig. Anlass zur Sorge besteht aber nicht, da die Lagervorräte schon deutlich geschrumpft sind. Im Gegenteil: Die Vermarkter müssen ihre Ware bereits einteilen, um die Nachfrage des Lebensmitteleinzelhandels möglichst lange bedienen zu können. Für Speisekartoffeln wurden im Bundesdurchschnitt zuletzt bereits 20 bis 22 Euro je 100 kg bezahlt.