Kartoffelmarkt: Landwirte bauen ihre Läger ohne große Eile ab

Erzeugerpreise im Inland weiterhin stabil.

Wien, 25. März 2015 (aiz.info). - Am österreichischen Speisekartoffelmarkt setzt sich das ruhige, aber stetige Bedarfsgeschäft fort. Die Händler können dabei weiterhin auf ein gut ausreichendes Angebot zurückgreifen. Die meisten Landwirte bauen heuer ihre Läger sukzessive, aber ohne große Eile ab. Der Qualitätsabbau der Lagerware schreitet zwar saisontypisch voran, gravierende Verschlechterungen blieben bislang aber die Ausnahme, teilt die Marktabteilung der LK NÖ mit.

Die Absatzsituation bleibt grundsätzlich zweigeteilt: Die Inlandsnachfrage läuft auf zufriedenstellendem Niveau und dürfte aufgrund des anstehenden Osterfestes weitere Impulse erhalten. Am Exportmarkt bleibt es dagegen unverändert schwierig. Bei den Erzeugerpreisen gibt es weiterhin keine Bewegung. Für mittelfallende Ware werden meist zwischen 8 und 10 Euro je 100 kg bezahlt. Für kleinpackungsfähige Premiumware mit AMA-Gütesiegel können in Niederösterreich und Oberösterreich bis zu 12 Euro erzielt werden.

Auch am deutschen Kartoffelmarkt ist die Lage weitgehend unverändert zur Vorwoche. Teilweise war von einem leicht belebten Absatz die Rede. In den Lägern machen sich saisonbedingt zunehmend Verluste bemerkbar, sodass das Angebot an Speiseware rasch schwindet. Die Flächenlager sind inzwischen weitgehend geräumt und es wird zunehmend auf die Kistenlager zugegriffen. Kühlhausware wird noch wenig gehandelt. Die Preise für Speisekartoffeln blieben meist unverändert. Top-Qualitäten konnten zuletzt leicht Aufschläge erzielen.