Wohnungskatzen optimal halten

Katzen, die in Wohnungen leben, sollte man eine Umgebung zum Wohlfühlen schaffen. Tägliche Spieleinheiten sollten Sie bei Wohnungskatzen unbedingt einplanen.

Katze auf dem FensterbrettKatze auf dem FensterbrettKatze auf dem Fensterbrett[1384505281444674.jpg]
© RWA
Wenn es die Größe der Wohnung erlaubt, so sollte man sich überlegen, ob man sich nicht 2 Wohnungskatzen zulegen will. Während Ihrer Abwesenheit können sie miteinander spielen. Überlegen Sie sich ein Katzenbaby zu nehmen? Dann sollte schon die Katzenmutter in einer Wohnung gelebt haben. Eine Katze aus dem Tierheim sollte als Wohnungskatze bekannt sein.

Der ideale Lebensraum für Katzen in der Wohnung

Katzenbaby im Küberl[1384502616252659.jpg]
© RWA

Katzen die den ganzen Tag in der Wohnung verbringen, benötigen eine artgerechte Ausstattung.

Zur Grundausstattung gehören:

  • Katzenklo
  • Kletter- und Kratzbaum
  • Spielsachen
  • Wasser- und Futterschüssel
  • kuschelige Decken oder Nester für den Schlafplatz

Stellen Sie das Katzenklo und die Näpfe nicht nebeneinander. Die Tiere haben eine feine Nase und würden die Kombination nicht dulden. Das Katzenklo geben Sie am besten ins Badezimmer. Die Badezimmertür sollte immer offen stehen, damit die Katze jederzeit Zugang zu Ihrem Toilettenplatz hat. Sie können auch eine Katzenklappe in die Tür einbauen, dann kann die Tür geschlossen bleiben. Der Wasser- und Futternapf kann beispielsweise in der Küche stehen.

 

Gefahren, die in der Wohnung lauern

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Katzengras © RWA
Ein große Gefahr für Katzen sind gekippte Fenster. Kippen Sie daher keine Fenster, wenn sich die Katze im selben Raum aufhält. Darf die Katze auf den Balkon, so sollten Sie ihn mit einem Netz oder Gitter sichern, damit die Katze nicht am Balkongeländer herumklettert und abstürzt bzw. auf Entdeckungsreise geht.

 

Topfpflanzen sind beliebte Spielobjekte. Spannen Sie am Anfang ein Netz über den Topf, damit die Katze nicht in der Erde gräbt. Pflanzen, die für Katzen giftig sind (z.B. Dieffenbachia, Einblatt, Farne, Ficus, Usambaraveilchen), sollten aus der Wohnung verbannt werden. Auf keinen Fall darf bei Wohnungskatzen Katzengras fehlen. Das Fressen von Gras erleichtert das Herauswürgen von unverdaulichen Haarbällchen.

Mit einer optimal eingerichteten Wohnung für Katzen fühlen sich die Katze und der Mensch wohl. Möbel und Vorhänge werden dadurch geschont. Probiert die Katze doch einmal ihre Krallen auf der Tapete zu schärfen, so könnte der Kratzbaum falsch platziert sein. Stellen Sie ihn einfach um.

Spiel- und Kuschelstunden einplanen

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© RWA

Mit Katzen, die nicht ins Freie können, sollte man mehrmals täglich aktiv spielen. Damit stellt man den Jagdtrieb der Katze zufrieden. Besonders beliebt bei Katzen ist das Spiel mit der Maus an der Schnur. Länger als jeweils 5 min. sollte das "Fang die Maus" Spiel nicht dauern. Katzen sind von Natur aus nicht sehr ausdauernd. Tritt der Jagderfolg im Freien nicht innerhalb von wenigen Minuten ein, dann lässt die Katze das Jagen, denn es würde der Katze zu viel Energie kosten. Gönnen Sie Ihrem Vierbeiner auch ein Erfolgserlebnis. Nach einigen Minuten sollten Sie der Katze die Möglichkeit geben, die Spielmaus zu fangen. Zur Belohnung darf sie mit der "Beute" spielen. Erst dann beginnt das nächste Katz & Maus oder anderes Spiel.

 

Zwischendurch darf auch öfters mit der Katze gekuschelt werden. Wenn der Stubentiger nicht gestreichelt werden will, dann verzieht er sich. In den meisten Fällen genießt das Tier die Schmusestunden.

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