Bakterien für mehr Soja-Ertrag

Die Saat bietet eine Innovation zur Förderung und Vermehrung der Knöllchenbakterien bei Sojabohnen. Durch den Einsatz von Granulaten können Wetterextreme den Rhizobien-Stämmen weniger anhaben.

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© Die Saat
Hohe Erträge sind das Ziel jedes Landwirtes. Bei der Sojabohne ist eine Voraussetzung dafür die Bildung von vielen Knöllchenbakterien. Die Qualität der notwendigen Impfmittel ist in den letzten Jahren immer besser geworden. Aufgrund der Wetterextreme haben sich die Rhizobien-Stämme jedoch nicht immer wunschgerecht entwickelt. Für den Anbau 2016 bietet Die Saat neue Granulate mit unterschiedlichen Zusammensetzungen an.

Förderung von Knöllchenbakterien

Das Granulat dient hauptsächlich der Förderung und Vermehrung von Knöllchenbildung an der Wurzel der Sojabohne. Diese neue Form der Beimpfung erfolgt mittels Mikrogranulatstreuer direkt bei der Aussaat. Die Aufwandmenge ist von Produkt zu Produkt unterschiedlich. Weiteres ist zu beachten, dass der Boden nicht zu trocken ist und dass feuchte Witterungsbedingungen das Fließverhalten des Granulats beeinflussen können. Für den Einsatz dieser neuen Granulate kommen nur Sämaschinen mit einem zusätzlichen Mikrogranulatstreuer in Frage.

Bessere Knöllchenbildung

Als Standardprodukt neu am Markt ist Granulat Nitrogen G. Mit Hilfe zahlreicher lebensfähiger Bakterien unterstützt Nitrogen G die Knöllchenbildung. Das Produkt ist im 8 kg-Sack erhältlich und reicht für eine Fläche von 1 bis 1,6 ha. Die Saat-Empfehlung: 5 bis 8 kg/ ha.

Nitrogen Fix: Mehr Bakterien

Eine Erweiterung des neuen Granulat-Sortiments ist das Granulat Nitrogen fix. Dieses Produkt hat eine Ähnlichkeit mit dem Standardprodukt, die Konzentration mit Bakterien ist jedoch höher. Granulat Nitrogen fix ist im 18 kg-Sack verpackt und reicht für ca. 3,5 ha Sojabohnen Anbaufläche. Die Saat-Empfehlung: 5,15 kg/ha.

Das Premium-Produkt: Nitrogen Plus

Granulat Nitrogen Plus beinhaltet zusätzlich zu den lebensfähigen Bakterien noch einen Pilzstamm (Mykorrhizza) sowie einen weiteren Zusatzstoff. Pilze kennt man aus dem Wald und auch als Bestandteil des Bodens. Pilze umhüllen die äußersten, feinen Wurzeln von Pflanzen mit einem dichten Fadengeflecht. Dabei wird fachwörtlich auch von einem Pilzmantel gesprochen. Doch welche Aufgaben diese kleinen Organe haben, ist weniger bekannt. Die Funktionen von Mykorrhizza sind: Austausch von Nährstoffen, Schutz vor Schadstoffen und ganz besonders ist, dass „mykorrhizierte“ Pflanzen mit Stresssituationen besser umgehen können. Das Pflanzenwachstum wird mit Hilfe der Pilze in diesem Premium-Produkt positiv gefördert. Somit ist neben der Knöllchenbildung ein weiterer Faktor für hohe Kornerträge gegeben.

Für die Praxis am Feld bedeutet dies, dass dieses Granulat speziell in Stresssituationen wie Trockenheit, zu hohen oder zu niedrigen Temperaturen oder auf unterversorgten nährstoffarmen Böden die Vorteile der einzelnen Bestandteile am besten zur Geltung bringen. Granulat Nitrogen Plus ist im 8 kg-Sack erhältlich. Die Saat-Empfehlung: 7 bis 10 kg/ha.

Lagerung unter 20° C

Die optimale Lagerung sollte unter +20 ° C sein. Ein Austrocknen des Mikrogranulats ist unbedingt zu vermeiden. Das Produkt vor direktem Sonnenlicht und Frost schützen. Ungeöffnet ist das Produkt bei ordnungsgemäßer Lagerung 12 Monate haltbar.

Bewährte Mittel

Die praxisbewährten Inokulationsmittel sind im Frühjahr 2016 ebenso erhältlich. Hier sind 3 verschiedene Produkte unter der Marke Die Saat am Markt:
  • In flüssiger Form mit 80 ml, das für 28 kg Saatgut empfohlen wird.
  • Ebenso als Flüssigmittel mit 3,1 Liter, reicht für 1.120 kg.
  • Und ein Mittel auf Torfbasis, in 640 Gramm erhältlich, bei dem die Empfehlung für 136 kg ist.
Diese Inokulationsmittel dienen ebenfalls zur Förderung der Entwicklung von Knöllchenbakterien. Die Anwendung erfolgt unmittelbar vor dem Anbau. Da Rhizobien Lebewesen sind, ist ihre Entwicklung vom Umfeld abhängig. Voraussetzungen für die Ansiedelung der Knöllchenbakterien sind ausreichend Luft und Feuchtigkeit im Boden. Knöllchenbakterien sichern die Stickstoffversorgung der Sojapflanzen und sind somit ein Schlüsselfaktor für den Ertrag. Die Beimpfung mit mehreren Rhizobien-Produkten ist kostengünstig und bringt hohe Erträge.

Empfehlungen für das Jahr 2016:

  • „Saatfertiges“ Original-Saatgut
  • Zusätzliche Inokulation unmittelbar vor der Aussaat direkt im Sähkasten
  • Granulat aus dem Mikrogranulatstreuer
Das „saatfertige“, Sojabohnen-Sortiment von Die Saat und die zahlreichen Möglichkeiten einer Inokulation sind eine gute Basis für hohe Kornerträge.

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