Köstinger: Am 1. April tritt neue Kennzeichnungspflicht für Frischfleisch in Kraft

Klare Herkunftsangaben nun auch bei Schweine-, Geflügel-, Ziegen- und Schaffleisch.

Brüssel, 31. März 2015 (aiz.info). - Die Lebensmittelsprecherin der ÖVP im Europäischen Parlament, Elisabeth Köstinger, freut sich, dass ab morgen die Herkunft nicht nur von Rindfleisch, sondern auch von verpacktem, unverarbeitetem Fleisch von Schweinen, Geflügel, Schafen und Ziegen angegeben werden muss. "Endlich hat das Rätselraten im Supermarkt ein Ende. Klare Herkunftsangaben zeigen, wo das Frischfleisch herkommt", so Köstinger.

Die neue Vorschrift, die mehr Transparenz für die Verbraucher bringt, habe das Europäische Parlament durchgesetzt. "Ab dem 1. April 2015 wird die verpflichtende Herkunftskennzeichnung für Frischfleisch, die bisher nur für Rindfleisch galt, deutlich ausgedehnt. Dies ist eine Win-win-Situation für alle. Nicht nur die Konsumenten wissen jetzt, woher ihr Fleisch kommt, auch die österreichischen Produzenten können die hohe Qualität unserer Fleischwaren jetzt sichtbarer machen", erklärt die Europaparlamentarierin.

Für Köstinger ist dies aber erst der Anfang. "Der nächste Schritt ist jetzt eine verpflichtende, europaweite Herkunftskennzeichnung von Milch. Auch bei Eiern und Eiprodukten wollen wir dem Verbraucher mehr Informationen über Herkunft und Haltungsform in die Hand geben. Österreich als Herkunftsland von Premiumlebensmitteln kann davon nur profitieren, denn unsere Qualität braucht sich nicht zu verstecken", betont die Abgeordnete.

Forderungen zur Ausweitung der neuen Vorschriften zur Fleischkennzeichnung auch auf Fleisch als Zutat in verarbeiteten Produkten werden derzeit im EU-Parlament debattiert. "Nur wenn man alle Informationen hat, kann man eine bewusste Kaufentscheidung treffen. Unsere Verbraucher wollen mehr Transparenz, nicht mehr Bürokratie", so Köstinger heute in Brüssel.